Folge #28: KI und Digitalisierung in der Praxis: Chancen nutzen, Hürden meistern

Shownotes

Wie verändern KI und Digitalisierung den Arbeitsalltag im Handwerk und im Gesundheitswesen? Moderator Kay Holm spricht mit Oliver Oettgen, Dachdecker-Unternehmer und Speaker zu Handwerk, Führung und Digitalisierung, sowie Stefan Schellberg, Geschäftsführer Unternehmenssteuerung und Chief Digital Officer (CDO) bei der IKK classic, über Chancen, Hürden und konkrete Anwendungen in der Praxis. Dabei wird deutlich: Digitale Tools und KI können Mitarbeitende entlasten – vorausgesetzt, Betriebe kennen ihre Abläufe und setzen die Technik gezielt ein. Gleichzeitig bleiben Vertrauen, Datenschutz und passende Anwendungen wichtige Herausforderungen.

Mehr zum Podcast gibt es hier: www.ikk-classic.de/allesgeregelt

Das passiert in der Folge:

02:16 Was bringt die elektronische Patientenakte und wie funktioniert sie? 06:40 Wie verändert die elektronische Krankmeldung die Abläufe in Handwerksbetrieben? 10:34 Was hält Handwerksbetriebe bei KI und Digitalisierung noch zurück? 13:26 Wie nutzt die IKK classic Digitalisierung und Automatisierung? 17:02 Wie verändern KI und Automatisierung Arbeitsplätze und den Umgang mit Fachkräftemangel? 24:17 Wie verändert die Digitalisierung das Lernen am Arbeitsplatz? 26:36 Wie lassen sich Mitarbeitende für neue digitale Prozesse gewinnen? 32:15 Was erwarten Kunden und Versicherte heute von digitalen Services? 35:02 Welche digitalen Erwartungen haben Kunden an Handwerksbetriebe? 38:35 Mythen-Check

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00:00:00: Wir im Handwerk sind ja eigentlich angetreten, das muss man immer wieder auch sehen um mit den Händen handwerklich zu arbeiten.

00:00:07: Sagt der Name ja schon?

00:00:08: Ja genau und genau.

00:00:09: da liegt aus meiner Sicht so ein bisschen immer der Punkt.

00:00:12: wobei ich frage mich natürlich auch warum gehen wir jetzt nicht vorne weg und warum machen wir nicht mit?

00:00:17: Jetzt haben wir die Chance!

00:00:18: Wir sind einmal dabei, wir haben es verstanden dass wichtig ist warum marschieren wir nicht?

00:00:22: Aber am Ende ist es ganz einfach so, die Menschen, die im Handwerk sind wollen halt dieses analoge, nennt man das jetzt einfach mal, so arbeiten.

00:00:31: Haben und leben das auch?

00:00:33: Und natürlich haben wir an ein oder anderen Stellen wirklich herausragende Unternehmen, die da Meilenwald vorweg sind.

00:00:40: aber es ist in den v.a.

00:00:42: älteren Betrieben immer noch so'n Thema.

00:00:51: Hallo und herzlich willkommen zu Alles Geregelt.

00:00:54: der Arbeitgeber Podcast der IKK Klassik.

00:00:57: In unserem Podcast befassen wir uns mit Themen und Fragestellungen, die für alle interessant und wichtig sind.

00:01:02: Die Entführungsverantwortung und unternehmerischer Verantwortung stehen.

00:01:06: heute geht es um KI und Digitalisierung und damit um eine der prägensten Entwicklungen unserer Arbeitswelt.

00:01:12: wie verändert künstliche Intelligenz und digitale Tools den Alltag in Handwerksbetrieben?

00:01:17: Und im Gesundheitswesen?

00:01:20: was funktioniert schon?

00:01:21: Was ist noch Zukunftsmusik und wo lauern die Stolpersteine und Gefahren?

00:01:26: Ich bin Kai Holm, Trainer der IKK-Klassik und meine Gäste sind Oliver Oetken hier im Studio in München.

00:01:33: Hallo Oliver!

00:01:34: Hallo Kai, danke für die Einladung.

00:01:35: Oliver ist Dachdeckerunternehmer mit forty fünf Mitarbeitern in Kerpen bei Köln und Speaker zu den Themen Handwerk Führung und Digitalisierung Und in Berlin remote zugeschaltet.

00:01:47: Stefan Schellberg Geschäftsführer Unternehmenssteuerung Chief Digital Officer CDO bei the IKK Classic.

00:01:54: Hallo Stefan

00:01:56: Ja, hallo zusammen.

00:01:57: Freut mich dabei sein zu dürfen und freue mich auf die Stimme!

00:02:01: Bevor wir es aber gleich loslegen folgt zunächst ein kleiner Werbeblock.

00:02:07: Macht euer Wohnzimmer zur Arztpraxis mit der IKK Teleklinik für eure Gesundheit – damit könnt ihr arbeiten.

00:02:16: IKK-Klassik.

00:02:17: Ja, KI und Digitalisierung, Chancen,

00:02:20: Hürden

00:02:20: ... Und der Blick in die Praxis soll jetzt mal so der erste Themenblock in einer Überschrift sein.

00:02:25: Stefan?

00:02:26: Die elektronische Patientenakte ist seit Jahren ein Thema im Gesundheitswesen.

00:02:32: Nun haben plötzlich dreiundseipzig Millionen Menschen in Deutschland eine, ohne sie beantragt zu haben!

00:02:38: Wie ist das passiert?

00:02:39: Wie ist es

00:02:39: möglich?!

00:02:41: Ja und jetzt kommt das Verrückte.

00:02:44: wir haben's ja gut abgepasst.

00:02:45: mit unserem Termin genau vor einem Jahr also vor einem jahr und einer Woche wurden in Deutschland über siebzig Millionen elektronische Patientenakten angelegt.

00:02:54: Das ist jetzt echt genau zwölf Monate her und das Ganze passierte vier Jahre, knapp vier Jahre nachdem es die elektronischen Patientenakte schon gab aber mit einer sehr überschaubaren Inanspruchnahme weil Krankenkassen mussten anbieten und Versicherte konnten Sie dann auf Antrag bekommen so stets im Gesetz da war die In Anspruchnahme sehr gering war, die Herausforderungen, die wir mit der elektronischen Patientenakte allerdings im Gesundheitswesen lösen wollen so hoch sind.

00:03:28: Hat der Gesetzgeber gesagt, was man aufnimmt?

00:03:29: Dann machen wir eine sogenannte Opt-Out-Lösung.

00:03:33: Nämlich jeder bekommt sie erst seitdem er widerspricht ausdrücklich

00:03:37: und

00:03:38: gegen diese Akte haben Roundabout sechs Prozent der Versicherten in Deutschland über alle Krankenkassen hinweg widersprochen und der Rest hat eine bekommen.

00:03:49: Ob er sie nutzt, dabei sind wir noch nicht.

00:03:52: Aber sie kann schon genutzt werden und sie wird auch schon tüchtig

00:03:55: gefüllt.".

00:03:56: Das heißt das ganze hat ja schon eine geschichtliche Entwicklung aber zumindest schon eine Entwicklung für über ein paar Jahre.

00:04:04: Auch wenn es jetzt natürlich gerade frisch ein Jahr hast du gesagt so richtig funktioniert oder funktionieren könnte.

00:04:11: Was bringt denn die elektronische Patientenakte ganz konkret und wer befügt eigentlich diese Akte?

00:04:17: Man müsste sich jetzt da vorstellen, das ist quasi ein digitaler Ordner.

00:04:23: Ganz genau!

00:04:24: Also... Die Akte, die Elektronische Patientenakte hilft Transparenz zu schaffen.

00:04:32: Und zwar Transparens für den Versicherten selber in dem Moment ja der Patient unnatürlich für die Leistungserbringer.

00:04:40: lieber Handelnen erst Und die funktioniert am allerbesten, wenn alle mitmachen.

00:04:45: Weil wir kennen den Hausarzt und den Facharzt.

00:04:49: Wir kennen Krankenhäuser unter und rund.

00:04:52: Und wann immer man zum Arzt kommt?

00:04:54: Was findet als erste Stadt eine Abfrage?

00:04:56: Welche Medikamente nimmst du?

00:04:58: Welchen Beschwerden hast Du?

00:05:00: Was wurde in der Vergangenheit gemacht von wem auch?

00:05:03: Dann zählt der Patient auf!

00:05:05: Manchmal bringt er sogar so einen Riesenort noch mit ganz viel Papier.

00:05:09: Wenn alle mit machen... Und alle Leistungserbringer, ihre Befunde, ihre Themen, ihre To-do's die sie gemacht haben.

00:05:17: In die elektronische Patientenakte stellen was Sie heute können und müssen!

00:05:22: Dann braucht man solche Fragen nicht mehr großartig stellen.

00:05:25: Dann kann man solche Anamnesegespräche abkürzen indem man sich vielmehr um die aktuellen Beschwerden des Versicherten kümmert, die hinterfragt... ...und alles was mal gewesen ist, kann man dort nachlesen als Leistungserbringer als Arzt.

00:05:41: aus der eigenen Erfahrung, wenn man mal im Wartezimmer beim Arzt sitzt und möglicherweise schon länger nicht mehr da war.

00:05:47: Dann fängt man ja schon wieder so ein Bogen aus was man dann alles für Medikamente nimmt und das ist ja glaube ich genau denn der Punkt den du ansprichst, der denn ja erlässlich wäre zumindest?

00:05:58: Absolut!

00:05:58: Also wir haben in dem letzten Jahr achtzehn Millionen Medikationspläne in die E-Pass eingestellt bekommen.

00:06:08: Das heißt sie stehen schon drin.

00:06:11: Ob die Versicherten, die auch wissen und genutzt werden, weiß ich nicht.

00:06:17: Aber es sind achtzehn Millionen Medikationspläne als Beispiel in die EPA eingestellt worden so dass der leistungserbringende Arzt, der gerade angesprochen wird, erkennen kann Mensch Kai Wollem oder Wer-Ottrimmer hat die und die Medikamente bekommen Und da kann ich mich darauf einstellen und dann muss ich mal gucken was ich ihm verschreibe.

00:06:35: bei dem neuen Leiden wie auch

00:06:37: noch Informationsverhalten und Informationsnotwendigkeit haben wir auch als Unternehmer.

00:06:46: Insbesondere dann, wenn es um Gesundheitssituationen geht Arbeitgeber-Arbeitnehmer haben wir ja ein besonderes Verhältnis an der Stelle.

00:06:53: Oliver wie ist das denn?

00:06:55: Als Arbeitgebers mit dem Thema Digitalisierung und digitaler Krankmeldung und das ist ja das wesentliche Thema in diesem Zusammenhang was in der Vergangenheit läuft oder gelaufen ist

00:07:08: Also in erster Linie als erst mal im Betrieb so für ein bisschen Unruhe gesorgt, weil natürlich die Arbeitnehmer dachten sie bräuchten sich jetzt von heute auf morgen nicht mehr abzumelden beziehungsweise dann eben dann nicht mit so zumindest mal zu avancieren wohin geht die Reise.

00:07:21: Wie lange sind wir?

00:07:22: Dann krank?

00:07:23: oder wie lange fällt man aus?

00:07:25: Da ist immer der Wunsch den wir natürlich haben weil wir auch ein bisschen planen müssen und dann kam auf einmal nur noch die Meldung ich gehe zum Arzt und danach kam nichts mehr und da hat man sich dann immer gewundert moment was denn los?

00:07:35: So?

00:07:36: und dann kommt natürlich so eine Situation auf, dass auch die Krankschreibung jetzt in der Art und Weise wie sie organisiert ist ja nicht just den Time kommt.

00:07:48: Da heißt also wir warten teilweise zwei drei Tage aber wir warten manchmal auch... viel länger, also auch mal eine Woche oder so bis dann eben halt die Krankschreibung bei uns eingegangen ist.

00:07:58: Weil wenn man so will ja auch die Digitalisierung in den Praxen auch ein bisschen langsamer läuft und der Knopf nicht immer gefunden wird zum Abschicken.

00:08:09: Ein positiver Effekt der dann entstanden ist als dann alle aus dem Team wussten okay wir müssen es doch nochmal verbinden austauschen

00:08:17: usw.,

00:08:19: Gerade der Digitalisierung führt nicht dazu, dass wir jetzt nicht mehr miteinander reden.

00:08:23: Das war so die erste Annahme, die wir ja hatten Sondern im Gegenteil Wir sind jetzt in dem Bereich.

00:08:27: das wirklich Ja.

00:08:30: Die Belegschaft also alle, die sich dann mal krank melden Dann auch direkt nochmal melden und sagen ist jetzt nicht so gut, dauert vielleicht eine Woche oder ich bin in zwei Tagen wieder da.

00:08:39: Dann kannst du mich wieder

00:08:40: einplanen.".

00:08:41: Also die Kommunikation ist auf jeden Fall noch gegeben und das ist auch aus meiner Sicht das Wichtigste.

00:08:46: denn ja ... Die Menschen entscheiden am Ende nicht.

00:08:48: die Digitalisierung oder der Prozess, der dann dahinter steht?

00:08:52: Noch gegeben höre ich.

00:08:53: Es hört sich ja schräg an!

00:08:55: Das wird sicher auch verbessern also weiter ausbauen an dieser Stelle in der Kommunikion.

00:09:01: Jetzt hast Du ja über Die Erfahrung in deinem Betrieb, wie ist das denn generell in der Branche oder in den Branchen im Handwerk?

00:09:09: Du warst jetzt mit dir der Krankschraub.

00:09:11: Ja.

00:09:11: Der O-Ton ist im Grunde ähnlich.

00:09:14: Am Anfang war es so ein bisschen ... Man muss sich darauf einlassen... Es gibt ja noch eine Hürde die darf man ja nie vergessen, der durchschnittlich Handwerksbetrieb ist mit fünf Mitarbeiter unterwegs heißt also In der Regel rufen die ja gar nicht die Daten ab, sondern das macht der Steuerberater.

00:09:30: Das heißt wir haben dann noch mal eine Verkettung dahinter ist, die damit wiederum bedeutet... Der Steuerberator kann nach ein bis sieben Tagen einfach diese Daten abrufen und dann kriegt er erst der Arbeitgeber dann wirklich die Informationen über die Krankschreibungen usw.

00:09:47: Positiv sind natürlich die Daten immer da, die sind immer vorhanden.

00:09:52: Wenn Sie dann mal abgerufen sind, sind Sie sofort in unserem Lohnprogramm Beispielsweise Dateviertzehn im Fall, wo dann die Steuerberater hier an der Regel mitarbeiten und sie kann nicht mehr verloren gehen.

00:10:02: Also so dieser Prozess des Papiers in einem Handwerksbetrieb ist ja auch schon mal ein bisschen schwieriger.

00:10:07: Dementsprechend ist das auch Punkt, der nicht mehr da ist, der so wegfällt.

00:10:12: Und das sind schon Punkte, die natürlich äußerst positiv sind daran ... weil die Betriebe halt einfach weniger hinterherlaufen müssen, ... ... weniger darum sich sorgen müssen.

00:10:21: Wo ist dieses Dokument gerade?

00:10:22: Habe ich das irgendwie eingescannt versendet an den ... ...jenigen der meine Lohnbuchhaltung macht und so weiter und sofort.

00:10:29: Also das ist auf jeden Fall ein Riesenpunkt, der zur Erleichterung

00:10:32: führt.".

00:10:32: Okay!

00:10:33: Nun mal weg von der Krankmeldung hin zu dem grundsätzlichen Thema KI-und Digitalisierung... Was hält Handwerksbetriebe in diesem Thema grundsätzlich möglicherweise zurück oder macht sie vorsichtiger?

00:10:49: Wie sind da deine Erfahrungen, vielleicht auch erst mal mit Blick auf dein eigenes Unternehmen und dann auch nochmal im Blick auf das generelle.

00:10:56: Ja gut, im eigenen Unternehmen also wir sind da sehr aktiv.

00:10:59: deswegen ist es glaube ich... Bei uns nicht der Fall, dass wir uns zurückhalten, sondern eher im Gegenteil.

00:11:05: Wir sind mit dem Moment, wo G.P.T.

00:11:07: rausgekommen ist und für uns zugänglich gewesen ist, sind wir da ganz tief schon drin gewesen und sind auch jetzt heute noch wirklich... Ja, wir versuchen, ganz nah dran zu sein an der Ist-Situationen und versuchen immer mitzugehen.

00:11:20: Deswegen schauen wir vielleicht so ein bisschen im Umfeld des Handwerks einfach mal rein.

00:11:24: Es geht immer um das Thema Vertrauen am Ende.

00:11:26: Sagen wir mal vielleicht auch schlechte Erfahrungen, die man mal gemacht hat.

00:11:30: Weil man irgendwo was investiert hat zum Beispiel in Software.

00:11:34: Wir haben alle irgendwann mal eine große Handwerkssoftware gekauft vor zwanzig Jahren.

00:11:39: Haben da richtig Geld verbezahlt und am Ende haben wir festgestellt okay diese Software bildet eigentlich nicht das ab, was wir brauchen beziehungsweise bilden nicht die Prozesse ab so wie wir sie brauchen.

00:11:50: Das führt natürlich dazu, dass man dieses Gefühl in sich trägt.

00:11:53: Man hat zum Beispiel zehn, zwanzig, dreißig tausend diesen Server dabei, vierzigtausend Euro oder mehr aus dem Fenster geworfen und genau diese Gefühl ist natürlich auch an einer Stelle irgendwo prägend auf der anderen Seite.

00:12:06: ein zweites Thema ist das Thema Zeit.

00:12:08: wenn ich mich jetzt mit jeder künstlichen Intelligenz die vom möglich Sinn macht auseinandersetze Ja, kann ich meinen Alltag einstellen und kann mich nur noch mit dem Thema KI auseinandersetzen.

00:12:22: Erst mal eine Recherche was nutze ich überhaupt?

00:12:24: Und dann natürlich wie gehe ich damit um?

00:12:26: Es sind ja in aller Munde gerade die ganzen Lösungen.

00:12:29: Nehmen wir mal Cloud Code wo grade ganz extrem viel auch darüber berichtet wird.

00:12:34: Ich kann mir theoretisch mein Umfeld jetzt selber gestalten heißt also die Software die ich gekauft habe teuer?

00:12:39: Kann ich jetzt auf jeden Fall weg tun und genau für mich so programmieren wie ich sie brauche?

00:12:43: aber Faktor Zeit.

00:12:46: Also.

00:12:46: es heißt inhaltliches Flexibilität da oder wird kommen, aber man muss investieren.

00:12:52: In dem Fall nicht nur Geld oder nicht so viel Geld wie ursprünglich... Aber Zeit ist eine andere Ressource.

00:13:00: Ja, die Ressourcen limitieren so stark das darf man schon sagen dass sich viele über WhatsApp oder vielleicht digitale Zeiterfassung hinaus gar nicht mit dem Thema auseinandersetzen.

00:13:11: Okay Stefan!

00:13:14: Nun sind wir bei der IKK-Klassik ja ein größeres Unternehmen an der Stelle, wenn ich das vergleiche mit dem Handwerk oder den Handwerksbetrieben logischerweise.

00:13:23: Wie ist es denn, dass man bei der ... Bei der IKK-Klassik unter dem Gesichtspunkt KI und Digitalisierung?

00:13:30: Na ja!

00:13:30: Also du hast es eingangs gesagt, Digitalisierung und KI sind da und wirken auf die Arbeitswelten ein.

00:13:37: Und ob das jetzt im Handwerk ist haben wir gerade gehört hätte man sich vor zwanzig, dreißig Jahren auch nicht vorstellen können.

00:13:44: und genauso ist es in der Verwaltung, wo man gerne Papier, gerne Ordner, gerne Büroklammern usw.

00:13:50: hat.

00:13:51: Und wir haben die gleichen Herausforderungen nämlich eine Veränderung der Arbeitswelten, eine abrupte Veränderungen keine sich leicht langsam entwickelnde sondern eine schnelle Veränderungs der Arbeitswelt.

00:14:07: aber wir haben auch eine unwahrscheinlich schnelle veränderung unserer Gesellschaft immerhin siebentausend Mitarbeiter und knapp drei Millionen Versicherte.

00:14:20: Da kommt was zusammen an Produce, da hilft Digitalisierung maximal.

00:14:27: Wenn wir die Digitalisierung erstmal so überschreiben mit Automatisierung und Dunkelverarbeitung dann sind das Themen, die uns in Massenprozessen helfen auch in der eigenen Abarbeitung aber vor allen Dingen Richtung Kunden nämlich, dass Kunden ihre Themen bei uns digital platzieren können.

00:14:48: Keine Postwege!

00:14:49: Übrigens ähnlich wie bei der EU, keine Postwegen.

00:14:54: Die Themen sind direkt in den Systemen, können direkt bearbeitet werden und werden sicherlich dann im Moment in der näheren Zukunft auch unverzüglich Bezahlung meinetwegen enden.

00:15:11: Das kennen wir alle.

00:15:12: so, wenn wir mal was bei einem großen Versandhandel bestellen.

00:15:16: Wir schicken es wieder zurück und wissen der kann das noch gar nicht bekommen Mama aber wir haben schon unser Geld zurück.

00:15:21: also genau so kanns auch bei Krankenkassen laufen und dass ist noch nichts mit KI zu tun sondern das ist reine Digitalisierung, reine Automatis.

00:15:31: Die KI selber ist einfach eine Weiterentwicklung solcher Funktion Einfach eine Weiterentwicklung, die natürlich dann eine wesentlich höhere Aufmerksamkeit erfahren muss von dem was passiert.

00:15:45: Das heißt das ist ja das worüber wir uns alle Gedanken machen.

00:15:48: Ist denn eigentlich KI ein Produkt auf das man unbedingt aufpassen muss?

00:15:53: Ja ist es!

00:15:54: Man muss die Qualität sichern und das muss man immer.

00:15:56: Das musste man auch schon vor zwanzig Jahren Ob bei der Krankenkasse richtig gerechnet wurde oder im Handwerk Die Dachziegel nicht falsch rum aufgelegt wurden.

00:16:04: Auch das musste man alles machen und da muss man auch weiterhin machen, egal wie brechenfug.

00:16:09: Und wir als IKK-Klassik sehen uns schon in der Verpflichtung denn gerade das Thema KI ist eine Antwort auf große Herausforderungen die wir haben und die wir im Handwerk haben nämlich die des demografischen Wandels.

00:16:26: also die ganze Welt spricht davon.

00:16:28: Mensch jetzt gehen die Baby Boomer plötzlich und unerwartet in Rente Und damit haben wir einen Fachkräftemangel in allen Branchen.

00:16:37: Damit wir den Fachkräftenmangel auch begegnen können, brauchen wir technische Lösungen und da sind wir dran, die mit Partnern – auch mit Versicherten, auch mit Arbeitgebern, die bei uns ihre Mitarbeitenden versichern zuentwickelt

00:16:54: werden.

00:16:55: Das Thema Fachkräftigemangel und damit Eingriff in die Arbeitswelt mit diesem Thema bereitet ja Sorgen!

00:17:02: ... natürlich auf der Mitarbeiter-Ebene.

00:17:06: Wie begegnet ihr, also Oliver freu ich dich mal zuerst... ... wie begegnest du dem Thema möglicherweise?

00:17:13: Oh, pass mal auf!

00:17:14: Da wird was verändert, da kommt etwas Neues oder anderes bin ich jetzt über.

00:17:20: Na ja gut, der erste Impuls und die ersten Informationen, die ja so im Markt unterwegs waren oder in den Medien auch war genau in diese Richtung.

00:17:28: Also im Grunde eine Problematik, die wir jetzt wieder abfangen an dieser Stelle Aber man kann ja ganz einfach dazu aufrufen und das ganz einfach auch beschreiben.

00:17:40: Wir können demnächst über die System Digitalisierung, Automatisierung und künstliche Intelligenz einfach ganz viele Themen abbilden.

00:17:48: Naja die immer wiederkehren sind, die immer den gleichen Prozess verfolgen... ...und die für uns Menschen tatsächlich öde sind auf Dauer.

00:17:58: ... jeder, wenn er das erste Mal irgendwas macht ist super.

00:18:01: Zweite, dritte mal auch noch.

00:18:02: die Qualität steigert sich... ...die Geschwindigkeit steigern sich und so weiter.

00:18:05: Aber irgendwann kommt der Punkt nach einem Jahr,... ...wenn man immer diese Abitätigkeit gemacht hat da hat man einfach keinen Lust mehr drauf.

00:18:11: Total menschlich.

00:18:12: Langeweilein.

00:18:13: Und es ist auch gut so ja?

00:18:16: Genau an dieser Stelle und genau das ist glaube ich auch die Antwort, die ganz wichtig ist, die jeder auch im Kopf haben muss.

00:18:21: Genau an der Stelle helfen diese Tools um das zu... Ja zu verändern anders zu gestalten und zwar insofern dass sie die Aufgaben zum großen teil übernehmen.

00:18:33: wir menschen dann einfach noch dieses ja man nennt es ja dann zwei augenprinzip dann am ende dann nutzt.

00:18:37: Und vor allen Dingen vor allen dingen halt die die die Menschen wieder in die position bringt wo sie hingehören das wird wieder mehr kommunizieren das wieder mehr austauscht.

00:18:47: da ist, dass wir uns um andere werte um andere themen wieder kümmern die viel elementarer sind, die vielleicht in unserer Gesellschaft heute auch nicht ganz verloren sind.

00:18:58: Aber die nicht mehr so eine große Rolle spielen.

00:19:00: also gerade Kommunikation.

00:19:02: Wir meinen zwar immer wir reden viel miteinander aber am Ende stellt sich dann doch heraus Wenn wir da nochmal mehr investieren, wenn wir noch mal mehr Zeit mehr Informationen mehr einfach nochmal erklären dann kommt dabei nochmal mehr warum.

00:19:15: Weil die andere Seite dann dieses Bild was man ja selber vielleicht irgendwo im Kopf trägt was sich ja längerfristig vielleicht auch sogar entwickelt hat das man nicht in eine Minute übergeben kann.

00:19:24: Dann vielleicht doch nachvollziehen kann.

00:19:26: und deswegen glaube ich sind da ganz viele Werte ganz viele ganz viele wichtige Komponenten des Zwischenmenschlichen einfach, die wir viel mehr wieder fokussieren können.

00:19:36: Und ja, wir müssen uns natürlich langfristig darauf einstellen dass das sagen wir mal diese diese Teile der Sachbearbeitung dann eben halt in diese Digitalisierung reinläuft heißt aber ich kann mich um andere Sachen kümmern und das ist für mich vielmehr wert.

00:19:53: zum Beispiel Qualitätssicherung ist für mir vielmeher wert als alles anderes.

00:19:56: Und letztendlich hätte das am Ende auch zufriedenen Kunden.

00:20:00: Wenn ich gute Qualität biete oder als Standard schon richtig gute Qualitäten habe und mich auch darum kümmern kann, dass das auch gute Qualitet bleibt umso besser?

00:20:09: Ja alle sind ja zufrieden.

00:20:11: Die ganze Kette ist dann im besten Fall zufriedene.

00:20:15: Stefan, nochmal auch an dich zurück.

00:20:17: Du hattest ja eben darüber gesprochen die Baby Boomer angesprochen und dann natürlich, ich nenn sie jetzt mal eine ganze Generation in den Ruhestand oder aus dem Berufsleben geht.

00:20:28: potenziell gibt es ja unter Umständen ja auch andere Themen wie Aktivrente und das blende sich mal jetzt eben aus.

00:20:37: Wie kommt denn das Thema bei der IKK-Klassik unter dem Gesichtspunkt?

00:20:42: der veränderten Arbeitswelt bei den Mitarbeitenden an?

00:20:47: Na ja, also so eine Veränderung ist ja neuldeutsch.

00:20:53: Eine echte Transformation.

00:20:55: Also diese Transformation ein richtiger Change und wie ich eingangs sagte die ist plötzlich da!

00:21:06: Die entwickelt sich nicht mehr so langsam wie in anderen Lebenswelten, die wir tagtäglich erleben haben Noch mal deutlich machen, warum machen wir das?

00:21:16: Also einmal habe ich das Thema demografischen Wandeln angesprochen.

00:21:19: Auf der anderen Seite Machen wir Krankenversicherung nicht zum Selbstzweck!

00:21:23: Wir machen Krankenversicherungen für Versicherte und Arbeitgeber unsere Primärkunden Und auch dort gibt es Erwartungen und diese Erwartung werden auch dort in allen Lebenswelten Also erkannt und auch gelebt und selbstverständlich erlebt.

00:21:41: Ich will nicht immer wieder sagen, Urlaub buchen, Taxi rufen, Geld bezahlen und Online Banking.

00:21:47: Will ich nicht immer widersprechen?

00:21:48: Da habe ich jetzt.

00:21:49: von daher ist das normal.

00:21:51: Und man erwartet also dann auch Services vom Krankenkasten um Verwaltung zu reduzieren und wir sprechen damit unseren Mitarbeitenden.

00:22:01: Wir haben Formate freiwillige Formate, wir haben Informationsveranstaltungen und wir bieten unseren Mitarbeitenden natürlich die Möglichkeit auch in kleinen Gruppen in eigenen Teams Ideen zu entwickeln.

00:22:15: Und diese Ideen dann an unterschiedlichen Stellen auch mal zu adressieren.

00:22:19: Wir nennen das Innovationswerkstatt.

00:22:22: wo kann man Dinge einbringen?

00:22:24: Wo kann man auch Technik nutzen und versuchen immer wieder darzustellen dass man vor einer solchen Technik Bitte keine Angst hat.

00:22:35: Wir machen aber auch klar, Technik verändert und wir sprechen hier mal von dem sogenannten disruptiven Ansatz also einen echten klaren Veränderungsprozess den diese Technik mit sich bringt Und den müssen wir auch nutzen.

00:22:51: Die ganze Welt spricht gerade von der Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung.

00:22:55: Verwaltung kostet Geld jetzt nicht die Hauptkosten Aber das ist ja nur ein kleiner Teil des Gesundheitswesens – die Verwalter Die anderen Teile spielen ja auch in diesem Veränderungskonzert mit.

00:23:11: Also OP-Säle, die automatisiert werden, Techniken, dieautomatisiert werden.

00:23:17: EEPA hatten wir gerade und das gehört alles zum Behandlungskontext.

00:23:21: Und wenn der Behandlungskontext automatisiert wird und digitalisiert wird, wenn Pflege über Roboterie usw.

00:23:29: unterstützt wird Dann kann eine Verwaltung nicht sagen, wir machen weiter wie bisher.

00:23:35: Das geht nicht und ich glaube das ist auch der Geschwindigkeit geschuldet.

00:23:39: Der Geschwindigkeitsgesellschaft in der die Verwaltung nachkommen muss und auch eine gesetzliche Krankenkasse und auch wie als IKKA Klassik deutlich sagen Wir wollen dieses Tempo ja mitgehen Und wir können dieses Tempore auch mitgehen.

00:23:51: Das schaffen wir nur wenn wir den Mitarbeitenden auch einladen mitzukommen und die auch mitnehmen.

00:23:58: Mitarbeiter müssen ja dann auch umlernen oder andere Dinge lernen, neu lernen.

00:24:03: Also anders Dinge zu bearbeiten in Zukunft als ich das in der Vergangenheit gemacht haben und da meine ich jetzt nicht nur gar nicht mehr machen sondern auch anders machen unter Umständen.

00:24:16: wie verändert sich die Lernwelt?

00:24:19: Oder dass Lernen am Arbeitsplatz mit neuen Methoden umzugehen, mit neuen Prozessen umzugehnen.

00:24:28: Also erstmal verändert sich das Tempo der Lernnotwendigkeit.

00:24:36: Jetzt ist gerade gesagt, Digitalisierung und KI haben einen Mördertempo und ich erkenne nicht dass es langsamer wird, sondern schneller.

00:24:43: Das heißt also wenn man früher zur Bedienung des Faxgerätes ein halbes Jahr Zeit hatte um zu wissen wie das funktioniert so viel Zeit hat man heutzutage nicht mehr weil nach einem halben Jahr sich das was ich gerade gelernt habe schon wieder geändert Und zwar gar nicht mal, weil wir es unbedingt wollen.

00:24:58: Sondern weil die Technik sich so weiterentwickelt und nichts anderes mehr anbietet.

00:25:01: Ja?

00:25:02: Also damit fangen wir schon mal an!

00:25:03: Und Stefan, wenn ich dich direkt unterbreche... Fax ist noch nicht so lange her.

00:25:07: also da war's ja Grundbedingungen während der Corona-Zeiten.

00:25:10: Da brauchten wir Faxgeräte, damit das System überhaupt funktioniert.

00:25:15: Also

00:25:15: ist

00:25:16: es noch nicht lange her.

00:25:17: Aber ich kann dir sagen, die Fax Geräte wurden Mitte der achtziger.

00:25:21: haben sie sich mal so verbreitet plötzlich.

00:25:25: Also da fühle

00:25:26: ich mich.

00:25:27: Und

00:25:28: in der Tat, wir haben die auch schon mal wieder gebraucht im jüngster Vergangenheit.

00:25:31: was will ich damit sagen?

00:25:32: Die Veränderungsnotwendigkeit, die Lernnotwendigkeiten, die Iterationen, die Werte kürzer und das wird alles schneller und deshalb haben wir auch bei der IKK Klassik über unseren Personal Entwicklungsbereich dort auch Teams, die sich genau dieser neuen Lernsituation stellen.

00:25:55: Wir machen es digital und wir machen's auch nicht in so weit.

00:25:59: Und das muss man sich immer wieder vor Augen führen, und ich glaube, er hört gerne, dass ist bei Ihnen im Handwerk auch nicht anders!

00:26:06: Wir brauchen wenn man sowas nutzt keine Programmierer.

00:26:10: Wir brauchen keine Digitalexperten, sondern wir brauchen Menschen die einfach die Dinge nutzen... ...und nicht erstellen, mich herstellen, sondern einfach nur wehnutzen.

00:26:24: haben wir halt diese Formate, wir haben digitale Formate und wir leben durchaus auch ab und zu mal nach dem Motto try an error wird nicht alles sofort funktionieren.

00:26:34: Wie macht ihr das in eurem Betrieb beziehungsweise im Handwerk generell?

00:26:39: Das Lernen der Mitarbeitenden und die Arbeitsprozesse an dieser Stelle umzusetzen zu verändern.

00:26:47: Man unabhängig nur vom Qualitätsanspruch im Resultat sondern ist dann schon eine andere Arbeit

00:26:55: Ja, definitiv.

00:26:55: Also wir haben am Anfang versucht das ins Unternehmen reinzubringen zu erklären und zu sagen okay jetzt gehen wir den Weg.

00:27:03: zum Beispiel digitale Zeiterfassung.

00:27:05: da war es immer so dass der Benefit für die Arbeitnehmer nicht so groß gewesen ist.

00:27:10: deswegen naja es hat so einen Punkt gewesen der immer stiefmütterlich behandelt wurde.

00:27:15: also da merkt man halt einfach okay Da merkt man, das ist einfach nicht konkret genug für die Leute.

00:27:23: Die verstehen es nicht genau aber der Arbeitsaufwand, der sich dafür in der Administration reduziert, ist so erheblich bei denjenigen, die dann buchen und so weiter.

00:27:32: Es ist eben halt nicht viel weniger und deswegen würden unsere Mitarbeiter sehr gerne heute noch die normalen Stundenzettel schreiben als wir kommen gehen usw zu drücken Obwohl es eigentlich eine App ist, also ganz einfach natürlich.

00:27:46: Aber trotzdem der Benefit ist halt nicht groß genug.

00:27:49: in anderen Projekten.

00:27:50: jetzt zum Beispiel wenn wir mal so über Baustellen-Dokumentationen sprechen da ist der Punkt gegeben dass die Jungs auf den Baustellern einfach auch festgestellt haben Wenn ich das mache, brauche ich abends nicht mehr im Betrieb zu fahren.

00:28:04: Dann brauchte ich mir die Daten übergeben oder mit WhatsApp dran oder so ein Gedönse und da haben wir also einen riesigen Erfolg gehabt.

00:28:11: Das Tool läuft einmal super ist ein planbasiertes Dokumentationsstool wo wir wirklich dann die Fotos sehen die Situationen sehen Und wir haben die Bilder sofort bei der Projektleitung auf dem Bildschirm, heißt also in dem Moment wo in den Projekten ein Bild abgelegt wird kommt direkt eine Info.

00:28:27: Neue Bilder und dann wird natürlich dann direkt im Rahmen der Qualitätskontrolle geschaut und gegebenenfalls dann nochmal miteinander gesprochen falls dann da Maßnahmen zu ergreifen sind.

00:28:36: So übrigens auch einen riesigen Kostenthema auf der einen Seite aber auch ein Dokumentationsthema.

00:28:41: was wir auch schon hatten ist zum Beispiel das ein Kunde gesagt hat ja ne kann ich ja nicht nachvollziehen.

00:28:44: die Stundenberichte tun wir mal aufs Seite.

00:28:47: Da war es dann so, dass wir eben mal gesagt haben kein Problem.

00:28:50: Wir schicken ja alle Fotos und dann haben wir unsere fünfzig-sächsig Fotos drüber geschickt und dann war das Thema erledigt.

00:28:55: So heißt also man kommt auch nicht mehr in diese Art von Diskussion.

00:28:58: Was wir festgestellt haben im Nachgang war, So ein bisschen mehr, wie soll ich jetzt sagen?

00:29:05: Ein bisschen mehr so Köder ausgelegt haben und gesagt haben, guck mal hier da ist eine Lösung oder wir sind mal so ein bisschen durchs Haus gelaufen.

00:29:11: Haben wir auch ein bisschen über Projekte die wir gerade machen gesprochen und siehe da auf einmal steigt das Interesse.

00:29:18: Und dann kommen so einfache Lösungen.

00:29:20: also ich sage mal wir arbeiten mit diesem Dokumentations-Tool Wir arbeiten mit der Zeiterfassung Wir arbeiten in einem Handwerk aus Software und wir arbeiten vielleicht noch einen weiteren Tool Und dann haben wir einfach eine Schnittstelle gebaut und geben nur noch an einer Stelle jetzt die Stammdaten ein.

00:29:36: Überall erscheinen diese Stamm-Daten, und auf einmal sehe da alle... Ui!

00:29:41: Das ist einfach eine Riesenarbeitserleichterung.

00:29:42: Ich brauche nicht mehr viermal alles einzugeben, sondern ich brauche es nur noch einmal zu machen und dann aber richtig.

00:29:46: Und das ist eine schöne Beihilfe.

00:29:47: Auf einmal haben wir auch sogar vollständige Datensätze weil wir halt alles eingeben und nicht nur so ein paar Sachen.

00:29:54: Im Markt glaube ich ist es nochmal ein bisschen anders gelagert.

00:29:59: Ich würde sagen Da geht es generell um die Hürde, dieses Thema wirklich in Angriff zu nehmen sich damit auf einzulassen.

00:30:08: Es sind andere Ufer ganz einfach und wir im Handwerk sind ja eigentlich angetreten das muss man immer wieder auch sehen mit den Händen um handwerklich zu arbeiten.

00:30:17: Sie sagt der Name ja schon?

00:30:18: Ja genau da liegt aus meiner Sicht so ein bisschen immer der Punkt.

00:30:22: wobei Ich frage mich natürlich auch, warum gehen wir jetzt nicht vorne weg und warum machen wir nicht mit?

00:30:27: Jetzt haben die Chancen.

00:30:28: Wir sind einmal dabei, wir haben es verstanden.

00:30:30: das Wichtigste ist, warum marschieren wir nicht.

00:30:32: Aber am Ende ist es ganz einfach so, die Menschen, die im Handwerk sind wollen eben halt dieses analoge, was jetzt einfach mal so arbeiten, haben und leben das auch.

00:30:43: Und natürlich haben wir an ein oder anderen Stellen wirklich herausragende Unternehmen, die da Meilenwald vorweg sind.

00:30:50: aber es ist in den vor allen Dingen älteren Betrieben immer noch so ein Thema, wo eben halt auch dann sagen wir mal, wo wir mehr Baby Boomer drin haben.

00:30:58: Wenn die Betriebe dann etwas jünger werden und dann kommt da ein anderes ... Verständnis dafür rein, dann gibt's dann schon die Gaming Generation und so weiter.

00:31:07: Die sind ja heute auch dreißig oder fünfundreißig, die da auch viel gespielt haben früher.

00:31:11: Und die haben natürlich nochmal ganz anderen Blick darauf.

00:31:14: Wenn dann die Führung in so einem Unternehmen sagt hey ich habe ihn selber daran interessiert und möchte meine Arbeit erleichtern also die ganzen Standardprozesse weghaben, dann geht es auch nicht umsetzung aber das ist halt ein... Sowohl bei uns immer wieder einen Akt, wo wir immer schauen müssen wie tun wir es.

00:31:31: Wie gehen wir in die Kommunikation?

00:31:34: Wie geht man ran an die Belegschaft?

00:31:36: Wir haben ganz viele Visionen von Sachen, die wir da entsprechend verändern möchten und trotzdem müssten wir das halt Schritt für Schritt machen weil Es ist eine andere Welt genauso wie sie eben schon gesagt worden ist.

00:31:47: Das ist ein völlig anderes Selbstverständnis jetzt heute als wenn wir vor zehn Jahren irgendwo im Handwerksbetrieb gesessen haben.

00:31:54: Ja, eine massive Veränderung.

00:31:56: Die muss auch erst mal jeder mitleben oder durchleben.

00:31:58: Also braucht es Akzeptanz?

00:32:01: Teilweise dann natürlich zeitliche Akzeptanzen.

00:32:04: Akzeptansverständnis und natürlich auch den Benefit.

00:32:07: der ist natürlich auch sehr wichtig für die einzelnen Leute ja.

00:32:10: Du hast eben den Markt angesprochen Stefan.

00:32:15: Was erwarten denn Kunden und versicherte heute von Digital Services unter dem Gesichtpunkt

00:32:22: also Zunächst mal Geschwindigkeit.

00:32:26: Also Digitalisierung wird grundsätzlich in Geschwindigkeit gemessen.

00:32:30: Je schneller ich mein Ergebnis bekomme, je schneller ich eine Antwort bekomme wie auch immer umso besser.

00:32:35: Das ist der erste Bewertungsparameter an dieser Stelle und das machen die auch zurecht.

00:32:42: also wir sehen... Ich bemühe immer diese anderen Lebenswelten.

00:32:47: Wir sehen dort dass technisch möglich ist.

00:32:50: Rahmenbedingungen für gesetzliche Krankenkassen machen alle technischen Möglichkeiten nicht unbedingt auch für alles nutzbar.

00:32:57: Das heißt, wir müssten hier links und rechts durchaus noch mal entschleunigen weil wir es müssen, nicht weil wir das anders nicht könnten sondern weil wir einfach müssen Und das hemmt das manchmal.

00:33:09: aber die Erwartung des Marktes sind durchaus so.

00:33:13: Nutz doch bitte das was ich bei meinen anderen Dienstleistern auch nutzen können DIY-Prozesse, also do it yourself Prozesse.

00:33:22: Man kann selber Dinge ändern.

00:33:25: Ich erinnere einfach nur so an Bankdaten, ich erinner an Adressdaten und man muss nicht in Brief schreiben, man muss womöglich nicht selbst irgendwo hingehen noch mit seinem Personalausweis, sondern man kann es mit einer digitalen Identität über die Plattform der gesetzlichen Krankenkasse und hier zum Beispiel über die Webplattform der IKK-Klassik selber Stammdatenländer.

00:33:47: So solche Dinge!

00:33:48: Ich muss jetzt nicht irgendwie noch Briefe schreiben, was ganz trivial ist.

00:33:53: Ich kann Anträge raus schicken und ich kann tracken... Wo steht denn eigentlich mein Antrag auf Zahnersatz?

00:34:01: Wo steht dann eigentlich die Bearbeitung meines Kurantrages oder wie auch immer?

00:34:07: Also solche Dinge werden erwartet und genau an solchen Dingen arbeiten wir auch!

00:34:13: insbesondere dann auch natürlich unter Berücksichtigung all der sogenannten gesetzlichen Rahmenbedingungen Neudeutsch Governance, die wir beachten müssen dass wir Datenschutz und Datensicherheit selbstverständlich auch berücksichtigen.

00:34:26: Aber dazu und da haben wir vorhin kurz drüber gesprochen soll ja am Ende des Tages auch die E-Party Ja?

00:34:32: Auch dort Dinge sammeln, auch dort Dinge hinter in die Nutzung bringen um Geschwindigkeit reinzubringen die Konzentration auswesentliche zu lassen.

00:34:46: Da schließt sich dann ja an der Stelle, denn der Kreis letztendlich von unserem ersten Thema bin hin.

00:34:51: jetzt so einem kleinen Fazit.

00:34:55: Oliver und ich, natürlich auch die Frage was ist die Erwartung eurer Kunden oder deiner Kunden?

00:35:01: Blick aufs Unternehmen aber handwerkt grundsätzlich?

00:35:04: Ja

00:35:06: also im Handwerk Unterteile ich immer ein bisschen zwischen Privatkunden, dann so Mittelstand und auch den Großkundeindustrie.

00:35:14: Da ist für mich eine Unterteilung denn alle gehen anders vor!

00:35:18: Alle stehen auf Drohne und sagen wir mal spektakuläre Dinge, die jetzt eben halt schon da sind.

00:35:24: Und wie man so macht und diese auch passieren natürlich über Nachweise und also alles das was man nach hinein dann schön verpacken kann mit Bildern usw.

00:35:35: Da freuen sich alle drüber dass das wollen noch alle haben im Grunde Dann.

00:35:39: aber im Privatbereich zum Beispiel ist so ein Kommunikationsweg oft eher dann so WhatsApp einfach mal schnell kommen, wie regelmetat wann bist du hier und keine Ahnung was.

00:35:49: Es ist oft ein niedrigschwelliger Akt natürlich auch manchmal E-Mail Aber er tatsächlich die Whatsapp.

00:35:57: Das ist wiederum beim Mittelstand genau umgekehrt.

00:35:59: Da ist dann eher die E-Mail im Mittelpunkt und die Kommunikation über diesen Weg, wenn man sich ein bisschen kennt kommt auch schon mal eine WhatsApp.

00:36:07: aber die ist eher um die Nebensächlichkeiten abzustimmen.

00:36:12: Und wenn man so auf die Industrie guckt und die Großkunden, dann ist natürlich da eine Digitalisierungsgrad der noch mal eine ganz andere Ebene hat.

00:36:21: Die nutzt natürlich entsprechende Software wie SAP zum Beispiel.

00:36:25: und dann müssten wir als Handwerksbetriebe schauen dass wir die Schnittstellen natürlich darstellen heißt also mit Arriba- und ähnlichen Produkten die dann quasi zwischen uns stehen wo wir aber auch einen hohen Teil Arbeit der administrativen Tätigkeit quasi auch übernehmen, weil wir im Endeffekt von unserer Seite aus dem Handwerk heraus das System füttern.

00:36:48: Also es ist jetzt nicht nur der Abrechnungsprozess, da geht auch dann um andere Themen.

00:36:51: in diesem Fall und das ist natürlich für ein Unternehmen... Fluch und singen zugleich.

00:36:57: auf der einen Seite ist man so ein bisschen getrieben, weil man ja dann eben hat muss.

00:37:01: Man musste sich mit der Software auseinandersetzen.

00:37:03: Muss ich da einarbeiten anmelden?

00:37:05: Und den ganzen Zenober... Auf der anderen Seite finde ich es aber auch recht spannend immer mal zu sehen wo steht denn so ein Konzern eigentlich?

00:37:13: wie weit ist er in seiner Kommunikation, in seiner Digitalisierungsebene?

00:37:18: Ich meine wir kriegen es im Detail nicht mit Aber sagen wir bekommen zumindest mal auf dem Abrichtungsweg, auf dem Projektweg usw.

00:37:23: Kriegen was schon mit.

00:37:24: und das immer recht spannend einfach dann zu sehen, was da so passiert.

00:37:28: Und ich nenne ihn jetzt mal bewusst – was sagt am Ende der Kunde über Resultate?

00:37:34: Was ist für den denn wichtig in diesem Thema Digitalisierung und Veränderungen von Prozessen?

00:37:40: Ja also es geht am Ende immer um Qualität natürlich und um Termine.

00:37:44: Also das sind zwei Themen die eher in der analogen Welt noch unterwegs sind.

00:37:49: Die bleiben auch zum Glück.

00:37:51: Digital ist es natürlich dann auch der Rechnungsstellungsprozess, ist natürlich immer auch ein anderer.

00:37:58: Per Post will heute keiner mehr wirklich eine Rechnung haben sondern das ist die E-Mail.

00:38:03: oder im Konzern diese Abrechnungstools, die da entsprechend hinterlegt sind.

00:38:08: ... ganz verschiedene Dinge, Dokumentationen.

00:38:13: Das läuft wiederum dann eher über E-Mail, ... ... egal an welchen der Kunden weil das dann eher ... ... wieder in die Ansprechpartner geht.

00:38:20: Der Abrechungsprozess ist da noch mal auch ... ... die kaufländische Prozesse sind normal untergliedert von den technischen ... ... Prozessen.

00:38:26: und ja so stellt sich das dann im Grunde dann was das am Ende ... ... dann die Ergebnisse betrifft dann entsprechend dar.

00:38:35: Du hast eben Fluch und Segen zugleich gesagt.

00:38:38: Das führt mich zu meinem letzten Punkt, Mythencheck.

00:38:41: Der ist ja als beliebt in unserem Podcast immer wieder zu den unterschiedlichsten Themen.

00:38:47: Und ich stelle mal so eine Aussage in den Raum.

00:38:50: Schätzt das aus eurer Sicht mal ein?

00:38:53: Stefan, ich fange mal mit dir an!

00:38:54: KI wird uns alle Arbeitsplätze wegnehmen.

00:38:56: Das ist nur eine Frage der

00:38:58: Zeit.".

00:39:02: Ja ... Ich muss lachen.

00:39:04: also nein... Wirklich ein Mythos, leider ein hartnäckiger Mythos.

00:39:10: Was ist daran richtig?

00:39:11: Richtig ist daran dass KI die Arbeitsplätze, die wir heute haben in großen Teilen verändert und wir werden sie nicht mehr so wieder erkennen wie wir sie haben Und deshalb sind Sie dann auch nicht mehr sowieso.

00:39:22: heute sind da und das hat weg aber Die Arbeitsplätzen an sich sinkt ja nicht weg.

00:39:27: Die Arbeitswelten werden sich ändern und ich glaube dass die KI Arbeiten gerade im Massengeschäft nicht mehr durch Menschen notwendig macht, aber neue Arbeiten schaffen.

00:39:46: Übrigens die Diskussion hatten wir vor vierzig Jahren auch über die Automatisierung und so weiter als es da Luchs ging.

00:39:54: also Mythos ja absoluter Mythos.

00:39:58: Oliver KI übernimmt das Denken Wir brauchen gar nicht mehr selbst nachzudenken

00:40:05: finde ich überhaupt nicht.

00:40:06: Ich höre das in vielen Vorträgen, dass wir aufpassen müssen und es wird nicht dumm werden usw.

00:40:12: Also ich muss ganz ehrlich sagen meine Kreativität und meine Ideen, meine Vielfalt, mein Lernen auch daraus weil die KI hat ja quasi unerschöpfliche Ressourcen steigert sich eigentlich mit jeder Kommunikation, die ich mit der KI mache.

00:40:28: Also wenn ich eine Idee habe oder in irgendeiner Form eine Frage habe oder irgendwo eine Lösung suche und so weiter setze ich mich eben halt mit einem Language-Model auseinander.

00:40:37: dann kriege ich ne Antwort und auf einmal kommen da ganz andere Informationen als die, die mir sowieso zur Verfügung standen.

00:40:44: also wenn ich es dann wahrscheinlich richtig einsetze dann bin ich sogar dabei einen riesen Volumen an Wissen aufzubauen bei mir persönlich aber natürlich auch in dem Wissen.

00:40:54: Ich muss das jetzt nicht vollends bei mir im Gehirn abspeichern, weil ich kann ja die KI-Lache wieder fragen.

00:40:58: Das stimmt natürlich auf der anderen Seite auch!

00:41:01: Aber ich halte es eher für einen Riesenpluspunkt, für die persönliche Entwicklung.

00:41:05: Also jederzeit oder längerfristig verfügbar und immer wieder abrufbar?

00:41:09: Ja!

00:41:09: Ich glaube auch dass man demnächst auch viel mehr im Bereich des Wissensmanagements in den Unternehmen einfach auch da machen muss... ...und genau das würde ja dem widersprechen.

00:41:20: also wir halten ja Wissen tatsächlich in dem Unternehmen wenn wir dann eben mal Wissenmanagement betreiben, wenn wir die ganzen Daten sammeln usw.. Das ist ja ein absoluter Mehrwert In dem Fall dann nicht nur für die Personen oder auch nicht nur fürs Unternehmen, sondern sogar für die handelnden Personen, wenn sie zehn Jahre später in eine Situation reinkommen, wo sie sich halt noch nicht miteinander gesetzt haben.

00:41:42: Stefan hast du Ergänzung auf deiner Sicht?

00:41:43: Oder aus IKK-Sicht?

00:41:45: Also ich kann den voll und ganz

00:41:47: zustimmen.

00:41:48: als Ergänsung vielleicht noch dazu KI beflügelt.

00:41:52: Und wir hatten gerade ganz am Anfang hatte, da hat man gesagt er nimmt wahr dass seine Kreativität dadurch noch gesteigert wird.

00:41:59: ja weil Er hat den Raum dafür.

00:42:02: Weil die Kain nimmt dem anderen Arbeiten weg, wo er sich gar nicht mehr so ... Die Zeit hat sich über andere Sachen so intensiv Gedanken zu machen und weiterzuentwickeln.

00:42:09: Und genau das wünsche ich mir im Mindset auch der Mitarbeitenden in der IKK-Klassik, genau das so zu sehen!

00:42:19: Das ist eine Unterstützung, das ist genauso... Ich brauche die Steine nicht mit der Hand tragen, ich habe ein Schubkarre.

00:42:26: So hab' ich ihn... Ein Stück KI, KI ist kein Lebewesen.

00:42:30: KI ist eine Funktion, das ist ein technisches Hilfsmittel.

00:42:36: Trotzdem einen Mythos habe ich noch?

00:42:39: Stefan, KI macht zu viele Fehler.

00:42:41: darauf ist kein Verlass!

00:42:44: Das ist Fluch und Segen gleichzeitig.

00:42:46: Einmal ist es der Segen dafür dass wir KI immer noch überprüfen müssen und ja... Ich gebe jedem Recht der sagt KI ist nicht so unnordprozent KI haluziniert und jeder, der sich selbst mal irgendwie so über einen KI-Tool mal bei Faktenchecks über sie selber abgefrafft hat.

00:43:05: Der will das ein oder andere gefunden haben was nicht so ganz stimmt.

00:43:08: aber Das ist eine Frage der Zeit bis die Systeme soweit trainiert sind dass Fehler reduziert werden.

00:43:18: Jetzt mal Hand aus Herz.

00:43:21: Wer von uns hier in der Runde macht alles richtig egal was er tut Alles ist dann richtig.

00:43:29: Also ich nicht.

00:43:30: Da gibt es immer eine Fehlerquote und die ist auch nicht unbedingt niedriger als die einer KI, das darf man nie vergessen.

00:43:42: also hundertprozentige Richtigkeit, hundert Prozent Correctness werden wir nie haben und das macht die Sache ja vielleicht sogar noch ein bisschen menschlich.

00:43:55: Also KI ist irgendwie gefühlten zweiter Vornamen oder ein anderer Vorname

00:44:00: kann wohl sein

00:44:01: Eine Assistenz, eine tatsächliche Assistenzen wo man nachher einfach noch mal drüber schaut und dann sagt okay Kontrolle alles klar Haken dran oder eben nicht.

00:44:10: Ich wollte dich jetzt noch fragen hast du was hin zuzufügen?

00:44:12: Hast er jetzt gemacht an der Stelle zum Abschluss des Themas KI und Digitalisierung wenn ihr ein ich nenn es jetzt mal Zwischenfahrt zieht Stand heute ziehen wollt mit Blick auf eure Unternehmung, auf eure Zuständigkeiten.

00:44:30: Stefan für die IKK-Klassik wie siehst du das Thema auf dem Weg oder richtigen Weg?

00:44:34: Fragezeichen?

00:44:36: Ich sehe wie IKK Klassik auf dem richtigen weg was das Thema Digitalisierung und Karriere angeht.

00:44:41: jetzt könnte man sagen geht alles schneller könnte alle schneller gehen möchte ich aber gar nicht weil die Themen gehen wir an Wir erkennen die Vorteile, wir erkennen die Herausforderungen Lösungswege.

00:44:55: Und wir wissen, dass wir das nicht mit Einzelpersonen oder einzelnen Organisationsanheiten machen können, sondern wir müssen sie alle mitnehmen, müssen uns alle mit nehmen und ich glaube genau deshalb sind wir hier als IKK-Klassik in Sachen Digitalisierung und Nutzung von KI auf dem genau richtigen Weg.

00:45:12: Danke dir!

00:45:14: Oliver wie sieht es mit Blick auf das Handwerk und natürlich auch dein Unternehmen

00:45:18: aus?

00:45:20: Also erst mal die Möglichkeiten sind ja... sind ja Wahnsinn.

00:45:24: Also da ergeben sich für uns wirklich auch für kleine Betriebe Potenziale, wenn wir die sehen und erkennen... Die sind unheimlich groß!

00:45:33: Was ich aber auch sehe ist dass viele Sachen noch gar nicht so richtig wahrgenommen werden.

00:45:38: also wir haben bei unserem Unternehmen einige Prozesse im Fokus und ich bin zuletzt bei der Digitalbau gewesen und da haben wir uns mit den Ständen dann da, egal ob Start-up oder auch die größeren Stände unterhalten über die Themen gesprochen, die im Handwerk dann wirklich aktuell sind.

00:45:54: Weil es ja Digitalbau müsste ja nah am Handwerk sein aber da stellt man schon fest dass einige Prozesse gar nicht im Fokus sind.

00:46:00: Da heißt also für uns im Umkehrschluss und das ist auch das was wir jetzt tun Wir werden unsere eigene Projekte starten um daran entsprechend zu arbeiten.

00:46:10: denn Ja wir dürfen im Handwerker einfach nicht abgehängt werden Und wir brauchen Lösungen ... gemünzt sind.

00:46:17: Ich mache eben Eingangs von der Software, die global ist und wo die Prozesse dann gar nicht zu uns passen weil der Ablauf einfach... das ist halt am Reisbrett entstanden wahrscheinlich oder mit sehr großen Unternehmen konzipiert worden aber für die kleinen Unternehmen ja passt es manchmal halt einfach nicht so.

00:46:33: deswegen gehen wir jetzt auch für uns hin Wir sind ein mittleres Unternehmen halt wenn man es so sieht im Handwerk.

00:46:39: Trotzdem, glaube ich sind wir nah an der Basis und genau deswegen gehen wir hin und entwickeln tatsächlich eigene Lösungen machen da eigene Schritte.

00:46:47: Und wir müssen dieses Potenzial einfach nutzen.

00:46:50: Wir müssen die Menschen in die Lage versetzen sich mit den Themen mehr auseinanderzusetzen.

00:46:56: Und gerade natürlich eine Führungsebene muss das Verständnis auf jeden Fall aufgebaut werden.

00:47:00: Das ist natürlich auch einer der Aufgaben oder eine der Missionen wo mich ja auch bewege im

00:47:06: Umfeld.

00:47:07: Mission ist ein gutes Stichwort, also an der Stelle.

00:47:10: das ist noch Arbeit.

00:47:11: Also einen Weg zu beschreiten.

00:47:13: an der stelle vielen dank für eure Standpunkte einerseits Erkenntnisse auch andererseits und viel Erfolg auf dem weg zur Digitalisierung um Einsatz von KI in euren jeweiligen Branchen.

00:47:28: Vielen Dank fürs Gespräch hier heute.

00:47:33: Das war's für heute.

00:47:34: In Kürze erscheint die nächste Folge von Alles Geregelt, vielleicht haben Sie bis dahin ein paar Minuten Zeit in Ihrer Podcast-App unsere Bewertung einzufügen?

00:47:44: Wenn sie Fragen, Lob, Kritik oder Themenvorschläge haben, schreiben Sie uns gerne an allesgeregelt at ikkminusclassic.de.

00:47:54: Oder vermerken Sie einfach in den Social Media Kanälen was

00:47:58: Ihnen gefallen

00:47:59: hat und was nicht.

00:48:00: Vielen Dank!

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