Folge #26: Hitze am Arbeitsplatz – Gesundheit schützen, Arbeitsfähigkeit erhalten

Shownotes

Wie können Arbeitgeber ihre Mitarbeitenden dabei unterstützen, steigenden gesundheitlichen Risiken bei der Arbeit im Freien vorzubeugen? Und vor welche gesundheitlichen Herausforderungen stellen uns längere Hitzeperioden und intensivere UV-Strahlung? Moderator Kay Holm spricht mit Oliver Oettgen, Dachdecker-Unternehmer und Speaker zu den Themen Arbeitswelt und Handwerk, Katja Keller-Landvogt, Präventionsexpertin bei der IKK classic und Projektverantwortliche für „KlimaResist“, sowie Frank Werner, Lehrbeauftragter für Sicherheit und Gesundheitsschutz im Bauwesen am Institut für Baubetrieb und Bauwirtschaft. Gemeinsam diskutieren sie geeignete Maßnahmen und aktuelle Forschungsprojekte. Dabei wird deutlich: Auch die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden spielt eine zentrale Rolle.

Mehr zum Podcast gibt es hier: www.ikk-classic.de/allesgeregelt

Das passiert in der Folge:

02:41 Warum Hitze und UV-Strahlung zum Arbeitsrisiko werden 05:17 So verändern extreme Temperaturen den Baustellenalltag 08:05 Sonnenstich, Hitzeerschöpfung, Hitzschlag: Warnsignale rechtzeitig erkennen 10:14 Praktische Maßnahmen gegen Hitzebelastung 14:28 KlimaResist: Wie Handwerksbetriebe widerstandsfähiger werden sollen 18:02 Gefährdungen bewerten und Schutzmaßnahmen gezielt umsetzen 23:43 Warum Kommunikation und Eigenverantwortung entscheidend sind 25:09 Die unterschätzte Gefahr der UV-Strahlung 27:43 Hautkrebs als Berufskrankheit und wirksamer Sonnenschutz im Arbeitsalltag 43:18 Mythen-Check zu Hitze, UV-Strahlung und Gesundheitsrisiken

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00:00:00: Wir reden alle immer über ein Kalenderjahr an Leistungsfähigkeit.

00:00:03: Wir sind ja schon aus der Dachdeckersicht ja maximal noch bei neun Monaten, wo wir Leistungen bringen können im Jahr und durch die Extreme, die dann dazukommen.

00:00:13: mehr Windtage kommen wahrscheinlich auch dazu.

00:00:15: Und also wir haben mehr Extremwetterlagen, desto weniger Produktivität haben wir in kürzester Zeit.

00:00:23: das wird natürlich irgendwann auch für die Kundschaft auch ein finanzielles Thema muss man ganz klar sehen.

00:00:35: Hallo und herzlich willkommen zu Alles Geregelt, der Arbeitgeber Podcast der IKK-Klassik.

00:00:40: In unserem Podcast befassen wir uns mit Themen und Fragestellungen die für alle interessant und wichtig sind, die als Arbeitgebertätig sind oder es noch werden wollen.

00:00:49: Heute geht's um eine der dringlichsten gesundheitlichen Herausforderungen für alle, die draußen arbeiten – Hitze und Ufraustrahlung!

00:00:58: Der Klimawandel macht diese Themen nicht nur relevanter sondern auch drängender.

00:01:03: Was müssen Betriebe wissen und was können sie dafür tun?

00:01:06: Dafür habe ich Gäste.

00:01:08: Einem Gast ist der Oliver Oetkin, der ist bei mir im Studio hier in München.

00:01:14: Er ist Dachdeckerunternehmer mit forty-fünf Mitarbeitenden Kerpen bei Köln und Speaker zu den Themen Arbeitswelt und Handwerk.

00:01:21: Hallo

00:01:22: Kari!

00:01:22: Danke für die Einladung.

00:01:23: schön dass ich hier sein darf.

00:01:25: Ja, dann habe ich zwei Online-Gäste dabei.

00:01:27: So fange ich mit der Dame an meine Kollegin Katja Keller Landvogt Präventionsexpertin bei der IKK Classic und Projekt verantwortliche für das Thema Klima Resist.

00:01:39: Hallo Katja!

00:01:41: Hallo Kai

00:01:43: Wir haben noch gar nicht übergesprochen wo bist du örtlich?

00:01:46: Ich sende aus Freiburg.

00:01:47: Hier scheint die Sonne, liebe

00:01:49: Grüße!

00:01:49: Das ist wunderbar.

00:01:50: also herzliche Grüße von München nach Freiburch.

00:01:53: und dann haben wir noch einen weiteren Gast den Frank Werner.

00:01:57: Hallo Herr Werner wo sind Sie?

00:02:00: ich bin heute in Hannover zugeschaltet und freue mich sehr über die Einladung und dass ich dabei sein darf.

00:02:07: Wunderbar, und der Herr Werner ist stellvertreter Präventionsleiter der Bauwirtschaft- und Honorarprofessor am Institut für Bauwirtschaft und Baubetrieb an der TU Braunschweig.

00:02:18: Herzlich willkommen an alle meine Gäste!

00:02:20: Bevor wir jetzt aber gleich loslegen folgt zunächst einmal ein Werbeblock – bis gleich!

00:02:36: Und da sind wir wieder raus aus dem Werbeblog, rein in die Themen Klimaresist, Hitze und UV-Schutz am Arbeitsplatz.

00:02:45: Katja, ich fange mal mit dir an das Thema ... Ja, wie soll ich sagen?

00:02:50: Einzuordnen!

00:02:52: Die Sommer in Deutschland werden heißer, das spüren alle sowohl in der Freizeit als auch im Arbeitsplatz logischerweise.

00:03:00: was bedeutet das konkret für Menschen, die täglich draußen arbeiten?

00:03:06: ja Taito hast du schon gesagt, wir spüren es alle.

00:03:09: vielleicht so zum Einstieg eine kleine Zahl.

00:03:12: Der Deutsche Wetterdienst registriert heute mehr als doppelt so viele heiße Tage über dreißig Grad wie noch vor wenigen Jahrzehnten.

00:03:22: das heißt mehr Hitzetage längere Hitzephasen und auch häufigare Rekordtemperaturen.

00:03:32: Natürlich vor allem Menschen, die im freien arbeiten.

00:03:37: Aber zusätzlich wenn da noch eine körperliche Belastung da ist während der Arbeit dann ist das natürlich noch viel belasten dafür.

00:03:48: Die Beschäftigten da sprechen wir natürlich von Beschäftigte im Bau- und Ausbaubereich aber auch aus der Landwirtschaft oder Forstwirtschaft sind die Menschen, Wir haben auch gerade eine Befragung, eine kleine Befragerung durchgeführt im Bau- und Ausbaubereich.

00:04:09: Und haben die Mitarbeitenden gefragt wie häufig fühlen sie sich durch Hitze während der Arbeit belastet?

00:04:15: Und da haben tatsächlich dreiundzwanzig Prozent gesagt oft und sehr oft fünfzig Prozent manchmal und keiner sagt dass er sich dadurch nicht belastete führt.

00:04:27: Und wir haben noch gefragt, welche Beschwerden denn durch die Hitze bei der Arbeit besonders auftreten?

00:04:34: Da kam an erster Stelle die Kopfschmerzen.

00:04:37: Also, forty-two Prozent der Mitarbeitenden haben gesagt sie haben immer wieder Kopfschmärzen bei Hitze und auch das an zweiter Stelle waren die Konzentrationsprobleme mit thirty fünf Grad.

00:04:50: Das habe ich in O-Tönen immer wieder von Beschäftigten im Ausbau und Baubereich gehört.

00:04:57: Kopfschulärzenschwindel, Konzentrationsprobleme.

00:05:00: Das sind so die Themen, die dann wirklich auch körperlich spürbar sind?

00:05:05: Das heißt ganz klar tatsächliche Betroffenheit durch Klimawandel oder Veränderung im Klima.

00:05:12: Jetzt

00:05:13: fragen wir mal, jetzt haben wir ein Handwerksexperten hier sozusagen und der auch gleichzeitig einen Unternehmen führt.

00:05:19: Oliver wie ist es denn bei deinen Mitarbeitenden mit dem Blick auf das Thema Hitze Spürbarkeit und Beeinflussung.

00:05:30: Ja gut, also wir wollen ja nur rauszuschauen.

00:05:33: Sie haben es gerade gesagt das ist so dass diese Sommerperioden extrem sind.

00:05:39: Also wir haben gerade in dem Monat Juni-August haben wirklich sehr viele Auswalttage bzw reduzierte Tage.

00:05:46: denn Ja, bei der Hitze gerade um die Mittagszeit und vor allen Dingen danach kann man einfach nicht mehr draußen arbeiten.

00:05:54: Man muss sich vorstellen teilweise dass wir mal auf Bitumen warten arbeiten dann bleiben teilweise die Schuhe kleben an den Bitumen was wir quasi gerade verlegt haben oder es würde dann so sein und spätestens dann hört man auf dann unter anderem auch natürlich wegen der optischen Themen, die da nachher entstehen.

00:06:12: Aber vor allen Dingen natürlich auch weil es einfach keinen Sinn mehr macht.

00:06:14: Also wir merken es ja selber wenn wir in einer Verwaltung im Büro sitzen bei dreißig, fünfundreißig Grad... Da geht irgendwann nichts mehr und so kann man sich hervorstellen unter dem freien Himmel dann auch arbeitet, da muss man halt einfach für Rahmenbedingungen sorgen die dann wirklich dann auch den Menschen helfen.

00:06:31: Also so gehen wir jetzt zum Beispiel vor und sagen den Vorarbeitern du hast die Kompetenz zu entscheiden wann du anfängst und wie lange du machst und wenn es nicht mehr geht geht's nicht mehr.

00:06:41: aber am Ende gehört auch dazu ihr müsst euch selber aufpassen denn wir können schlecht aus der Verwaltung heraus.

00:06:47: Wir haben zehn Baustellen parallel zum Beispiel, dann können wir nicht auf jeder Baustelle Präsenz sein.

00:06:52: Wie soll es gehen?

00:06:53: Also ist die Präsens quasi in dem Moment unser Vorarbeiter der dann wirklich auch die komplette Entscheidungskompetenz hat

00:06:58: und Entscheidungen kompetenzen mit Blick auf die Arbeit einerseits aber den Anführungsstrichen Versorgung der Mitarbeiter bleibt an dieser Stelle natürlich selbst Verantwortung nach Eigenverantwortung.

00:07:09: er ist quasi ein bisschen Erinnerer

00:07:11: Ja natürlich, also wir können ja gewisse Sachen natürlich zur Verfügung stellen, sagen wir mal Getränke und auch das was man so tun kann an Kühlwesten oder auch Sonnenbrille, Kopfschutz usw.

00:07:25: Das können wir natürlich tun.

00:07:27: ob es dann umgesetzt wird und gelebt wird.

00:07:29: Das muss wirklich vor Ort passieren und genau dafür ist die Übergabe der Verantwortung aber eigentlich auch an jeden selber.

00:07:37: denn jeder selbst spürt ich kann jetzt noch Arbeiten oder ich bin halt eben jetzt an einem Punkt.

00:07:43: Dann kommen die Kopfschmerzen in dem Moment und wenn dann die Einsetzung glaube ich ist, als spätestes Signal das auch zu verstehen und zu werten?

00:07:50: Und da darf man natürlich auch die Arbeit einstellen.

00:07:53: Klar!

00:07:54: Ich möchte mal den Herrn Werner noch mit ins Spiel bringen oder ins Boot bringen.

00:08:00: Mal wissenschaftlich beleuchtet... Was sind denn so Wahnsignale, worauf sollte man achten, wenn sie dieses Thema Hitze betrachten?

00:08:12: Man klassifiziert gerade diese Erkrankung, die im Skammerhang stehen mit der Hitze in drei Hauptgruppen.

00:08:18: Das haben wir auf der einen Seite im Sonnenstich.

00:08:20: Der ist auch wirklich sehr häufig da.

00:08:22: Da haben wir als klassische Symptome ein hochroter Kopfschmerzen Hübelkeit zum Teil sogar auch erbrechen Lackensteifigkeit.

00:08:31: Wir müssen dabei sogar wissen dass sich das zum pein auch erst verzögert einstellen.

00:08:35: also selbst wenn man quasi so den feierabend gibt können Sie sich diese Symptomen dann zeigen.

00:08:40: Als nächstes haben wir die Hitze Erschöpfung.

00:08:43: Da haben wir starke Kopfschmerzen, starke Schwitzen Wir haben Hautlässe und starken Puls.

00:08:48: Wir haben auch einen starken Blutdruckabfall zum Teil richtig gegen Schockzeichen.

00:08:53: Und wir haben dann als extremen und da sind wir tatsächlich im Bereich des medizinischen Notfalls schon den Hitz schlag Das heißt heiße trockene Haut.

00:09:01: Die Körpertemperatur selbst steigt zum teil auf vierzig Grad an und mehr der Körper kann sich überhaupt nicht mehr regulieren verwirrt Heik, bewusst seine Störung, bewusst Losigkeit.

00:09:14: Und das ist dann tatsächlich schon wichtiger medizinischer Notfall wobei das Bezügliches Hitschlags die anderen beiden Teile nicht verharmlosen sollen sondern hier auch an der Stelle gilt es die Symptome sofort zu erkennen und sofort auch Maßnahmen zu retten um frühzeitig bei diesen Symptomen oder beim Teststellen dieser Symptom tatsächlich handeln zu können.

00:09:38: Denn alles, was sich hinten anhängt, das bedarf dann letztendlich in aller Regel viel Zeit.

00:09:45: Und das ist das letztendliche auch als der Hörtgen-Sach frühzeitig regulieren und eingreifen, optimiert zu haben, an dieser Stelle Reden sind um aufzuwehren oder dann optimizierenden Notfall mit einem medizinischen Notfall entsprechend auszulösen.

00:10:02: Nun wollen wir ja gar nicht so weit denken, medizinischen Notfall herauf zu beschwören.

00:10:08: Aber das Thema was tut denn oder was sollte denn der einzelne Mitarbeiter tun?

00:10:13: Was tust du in deinem Unternehmen mit Blick auf ich nenne sie jetzt mal Versorgung bestenfalls auf den Baustellen?

00:10:20: Also die Mitarbeiter unter sich müssen erstmal vernünftig mit einer E-Kommunikation gehen.

00:10:24: Das ist glaube ich der wichtigste Punkt dabei, wenn man so sich im Ablauf organisiert heißt also dann die Uhrzeiten festlegt das heißt wir fangen zum Beispiel um vier Uhr unter Umständen los von zu Hause damit wir früh in den Morgenstunden arbeiten wo es dann deutlich kühler ist natürlich und dann im Laufe des Vormittags wirds natürlich dann wärmer und irgendwann ist auch wieder da erreicht wo dann die Arbeit eingestellt werden müssen.

00:10:49: Ich hätte mal in der Regel so um zwölf Uhr rum oder davor sogar noch.

00:10:53: Also das ist immer natürlich abhängig davon, wie die Witterung ist.

00:10:58: Der Vorarbeiter auf der Baustelle kennt die Situation.

00:11:01: Er weiß, wie es so windt und wie steht die Sonne.

00:11:04: hat man vielleicht Verschattungen auf der Baustelle dann ... kann er wiederum entscheiden, okay wir arbeiten jetzt im Schatten.

00:11:10: Ja es war warm geht aber den Wind und so weiter.

00:11:12: dann kann man natürlich ein bisschen länger dann auch arbeiten gegebenenfalls oder eben halt nicht... ...und dann wird halt dann vor Ort entschieden wie sieht's aus?

00:11:20: Wie gehts euch?

00:11:21: Passt das!

00:11:22: Und ja dann geht man da eben auf los.

00:11:26: Was wir als Betriebe natürlich tun können, ich habe eben ja schon ein paar Dinge genannt.

00:11:29: Also wir stellen zum Beispiel Wasser zur Verfügung und das heißt also die Mitarbeiter können sich dann da bedienen.

00:11:36: Ja dann gegebenenfalls die Sachen ins Auto oder in den Kühlbox und dann hat man eben halt auch immer... Na ja, Auto und Kühlbox bei Hitze ist dann auch problematisch.

00:11:45: Aber es ist zumindest ein bisschen kühler oder runtergekühlt und nicht so extrem heiß wie es dann wäre wenn's im Auto stehen würde.

00:11:52: Und so kann man sich auf jeden Fall immer mit Flüssigkeit versorgen.

00:11:55: Das denke ich das A und O dabei.

00:11:58: Flüssigkeitsin gutes Stichwort?

00:11:59: Was braucht man an Flüssigkeiten, Herr Werner?

00:12:03: Also wir brauchen zwischen drei und fünf Liter Flüssigung am Park.

00:12:08: Das ist wichtig!

00:12:11: dass wir quasi nicht uns hinstellen und ein Liter hintereinander weglippen oder erst anfangen zu kienten, denn wir durst dann.

00:12:17: Sondern wir sollen es gleichmäßig über den Tag verteilen.

00:12:20: Und das heißt in der Regel nicht mehr als zweihundert, zweihundertfünfzig Milliliter hintereinander zu trinken.

00:12:28: Das ist das was der Körper verarbeiten kann.

00:12:31: Wir sollten natürlich auch bei den Getränken darauf achten, dass sie plötzlich kompensieren, was uns durch enormes Schützen verloren geht.

00:12:40: Wasser ist richtig, aber nur Wasser reich ich häufig nicht aus.

00:12:44: Ederptolyte sind ganz wichtiges Stichwort dabei.

00:12:47: wir können Käse reichen, wir können andere alkoholfreie Getränke reichen.

00:12:52: was man nicht nähen sollte sind zugehaltige Limonaden oder ähnliches in die Belasten letztendlich das Heilswapssystem in einer Art und Weise die letztendlichen im eigentliche Ziel im Flüssigkeitshaushalt zu regulieren abträglich sind.

00:13:06: Nur zum richtigen Verständnis.

00:13:08: Noch mal meine Nachfrage, wir reden jetzt ja zwar über Hitze-Situation oder Klimaveränderung aber Wasser trinken ist ein grundsätzlicher Tipp der schon mal hilfreich sein kann für die Gesundheit.

00:13:25: Das unterschreiche ich, geben Sie mir den Zettel wo ich das unterschreiben soll, dass es ganz wichtig und auch in unser aller Leben also ihr mit meinem... Ist das Thema Trinken häufig vernachlässig?

00:13:37: Wir gehen dann los, wenn wir DOS verspüren.

00:13:40: Aber insbesondere, wenn die uns über das Thema Itze auf Baustellen unterhalten... ...dann ist es nochmal so wichtig, dass da jemand auch drauf achtet und einfach nur sagt, geht mal kurz los trink man Schluck!

00:13:53: Ob's der Vorarbeiter oder ob's der Kollege ist im Sinne des Nudgingen und seinem Kollegen sagt, komm lass uns erst mal ein Stück trinken, sodass er es über den Tag verteilt hat tatsächlich dazu haben und nicht erst loszurennen, wenn es denn draußen heiß ist.

00:14:09: Das ist eine ganz, ganz wichtige Sache wie hier in der Vorbereitung auf diese Situation.

00:14:15: Wir kennen alle Wettergerichte, die ganz, sehr wichtig

00:14:17: sind.

00:14:19: Katja du bist ja als Projektverantwortliche für das Klimaresist bei der IKK Classic.

00:14:24: was steckt denn hinter dem Projekt aus deiner Sicht oder eurer Sicht?

00:14:28: Und welche Rolle spielt dabei das Thema Trinken?

00:14:32: Ja, Klimaresist ist ein Projekt was vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird.

00:14:40: Wir sind vier Projektpartner.

00:14:42: einmal haben wir zwei Forschungsinstitute dabei das Bit in Bochum und das Ilak in Plön.

00:14:50: die Uni Wuppertal ist mit dabei und eben die IKK Klasse genau.

00:14:55: Wir haben drei Jahre Zeit, um gemeinsam mit Handwerksunternehmen Maßnahmen zu entwickeln.

00:15:02: Damit sowohl der Betrieb als auch die Beschäftigten die Folgen des Klimawandels erfolgreich bewältigen können.

00:15:10: und Klimaresist ist natürlich nur so.

00:15:12: diese, sag ich mal Projektabkürzung offiziell heißt das klimaresistente Handwerk Unternehmen durch Weiterbildung und adaptive, tiefe Arbeitsorganisation schwieriger Begriff.

00:15:27: Das lässt aber schon schließen dass wir eben sagen wir mal immer verschiedene Ebenen bearbeiten.

00:15:33: Das hat der Herr Ötgen auch schon gesagt, es gibt die Ebene des Betriebes.

00:15:37: was kann man zur Verfügung stellen wie kann man unterstützen?

00:15:40: Diese Ebene wird auf jeden Fall da immer mitbeachtet und es gibt eine der Beschäftigten die dann eben auch trinken müssen wenn wir das jetzt aufs Trinken beziehen.

00:15:50: und genau wir schauen eben auf beiden Eben.

00:15:54: Und in dem Projekt habe ich ja gerade schon gesagt, hatten wir gerade eine kleine Befragung durchgeführt im Bau- und Ausbaubereich.

00:16:01: Was ganz spannend ist auch festgestellt, da sagen nämlich, dass es sich ausreichend über die Gefahren von Hitze aufgeklärt fühlen.

00:16:14: Also am Wissen liegt's wohl nicht – und ich komme jetzt aufs Thema trinken – aber nur machen an heißen tag regelmäßige trinkpausen.

00:16:25: also das ist so dass ich meine da packe ich mich an die eigene nase.

00:16:29: jeder von uns weiß dass irgendwie ja eigentlich die frage ist nur immer was tue ich genau?

00:16:36: und da ist unser ziel natürlich schon auch wissen vielleicht auch noch mal etwas spezifischer zu vermitteln aber vor allem die Beschäftigten zum motivieren dann auch genügend zu trinken.

00:16:51: Und wie wollen wir das machen?

00:16:53: Also als nur Beispiel.

00:16:55: Wir erstellen da eine digitale Anwendung, wo man sich auch als Beschäftigter dann so eine Trinkerinnerung einstellen kann.

00:17:04: Man kann die Trinkmenge eingeben damit man auch so einen Überblick hat.

00:17:08: Wie viel habe ich denn jetzt eigentlich getrunken, damit man das überhaupt im Blick hat?

00:17:14: Und wir wollen mit denen dann eben auch so eine Testphase mal machen.

00:17:18: Das ist oft einfacher, dass man nicht sagt jetzt trinkst du einfach jeden Tag drei bis fünf Liter?

00:17:24: Dann wird es meistens nicht besser, sondern wir sagen probier nochmal eine Woche und man kann mal überlegen wie genau das Trinken vielleicht schärft finden kann Und wollen dann auch so einen kleinen Fragebogen vielleicht am Ende des Tages, wie ging's dir denn körperlich?

00:17:40: Was haben deine Kopfschmerzen gemacht.

00:17:42: Was haben deinen Konzentrationsprobleme gemacht?

00:17:45: Dass man die Verknüpfung herstellen kann.

00:17:49: okay ich hab jetzt mal drauf geachtet zu trinken und merkt aber auch dass sich das positiv ändert.

00:17:56: Betriebe sind ja gesetzlich zum Thema Gefährdungsbeurteilungen verpflichtet.

00:18:01: Auch für das hitze thema.

00:18:04: Und was sollte denn darin drinstehen, wenn man so eine Gefährdungsbeurteilung macht mit dem Blick auf das eigene Unternehmen?

00:18:14: Für mich ist immer ganz wichtig dass man die Gefährduksbeurteilung aufs Eigenunternehmen gezogen.

00:18:20: Sachlich macht also mit tatsächlichen Praxisbezug nicht akademisiert.

00:18:24: damit kommen wir am Ende zu keinem Ziel sondern für mich es richtig bände jetzt das Gema Hitze und auch UV uns anschauen wie schwer es die körperliche Arbeit zu leisten ist.

00:18:34: arbeite ich in direkter Sonneinstrahlung oder wässe sich vermeiden, also diese Dingefangerei.

00:18:40: Gibt es reflektierende Oberflächen?

00:18:42: Herr Hötgen wird mir zustimmen wenn ihr auch eine Metalldach arbeitet dann ist das was anderes als ja nicht beispielsweise auf einem Ziedel-Dach.

00:18:49: Arbeiter allein schon von der Reflektion her.

00:18:51: Das sind Dinge die relativ einfach sind.

00:18:53: Das Thema Luftfeuchtigkeit spielt auch für einen Seiten unser Wohlen empfinden aber natürlich dann auch im Sinne der gesamten Bewertung der Einwirkung auf das Herz-Kreislauf-System eine große Rolle.

00:19:04: Die Tagestemperatur muss ich möglicherweise besondere persönliche Schutzausrüstungen tragen, beispielsweise hole ich Dachplatten als Bestplattend vom Dach, demontiere ich die brauche ich zusätzlich auszusuchen.

00:19:18: Das sind solche Dinge, die dort ganz ganz wichtig reingehören.

00:19:23: Habe ich Maschinen habe ich Geräte von den zusätzlichen Wärmeentwicklungen ab schralt und Das ganze Thema Wetterbericht, Außentemperatur.

00:19:32: Das ist das eine.

00:19:34: Man muss sich sagen, gibt es besonders gefährdete Gruppen?

00:19:37: Also sind es Leute die gesundheitlich irgendeine Disposition haben?

00:19:41: Ich kann das immer für mich nur sagen ich bin ein bisschen völliger gebaut.

00:19:45: natürlich hat das eine Einwirkung auf meine eigene Gesundheit.

00:19:50: Gibt's Herzkreislauferkrankungen?

00:19:51: Gibt es andere, die noch keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die noch keinen Gewöhnungs-Escheckt haben Also beispielsweise im Bereich von Personaldienstleistern, die für bestimmte Arbeiten ja Mitarbeiter zur Verfügung stellen.

00:20:03: Hab ich Auszubildende oder habe ich letztendlich auch ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

00:20:10: Oder im Zweifel zwei natürlich auch die schwangeren Kunden reinkommen?

00:20:15: Und wenn ich dann in die Maßnahmenherarchie gehen das wissen wir alle als allererste soll ich schauen kann ich substituieren?

00:20:21: Kann ich diese Arbeitskazineritze immer so tatsächlich vermehrt.

00:20:26: Und hat das für mich ganz, ganz brechtlich schon gesagt.

00:20:30: Man fragt wahrscheinlich zeitig an und man hört dann eher auf denn die Widderung ein vernünftiges Arbeiten nicht mehr zuläs.

00:20:38: Wir haben auf der einen Seite die persönliche Belastung der Beschäftigten und wenn ich mit aus dem Wegwinkel von Herrn Öklin mal schauen darf natürlich auch die Fragen der Produktivität.

00:20:47: da kommt doch nichts mehr raus, wenn die Menschen körperlich erschöpft sind Dann habe Ich Die Überprüfung kann ich Wenn ich nicht oder wenn ich draußen arbeiten muss, kann ich verschatten.

00:20:59: Also irgendeine technische Maßnahme was kann ich zur Verfügung stellen um diese Eingrückung zu minimieren?

00:21:06: Im organisatorischen Teil hat es schon angesprochen zeitlich zu beginnen oder Schatten zu nutzen der im Laufe des Tages wandert und den Arbeitsplatz vielleicht auch tatsächlich zu planen das ist nicht ganz einfach aber mit dem wachen Auge kriegt man Ziele der Dinge in.

00:21:20: Und wenn wir dann am Ende in das Thema der persönlichen Schutzmaßnahmen, da stehen wir tatsächlich am Ende dieser Kette von Entscheidungen und von Maßnahmen.

00:21:31: Das heißt brauche ich zusätzlich UV-Schutzbekleidung.

00:21:35: Häufig reicht hier einfaches Bauwallhemmung.

00:21:38: Am besten ein paar Mal bewaschen das es so ein bisschen verfüllt ist.

00:21:40: Das sehen die ja gar nicht.

00:21:41: aber was passiert halt?

00:21:43: Und damit wird's noch gichter.

00:21:44: Wer mal auf die Idee kommen sollte einen Seitenhempf als vielleicht auch irgendwo im Schrank hängt sich überziehen zu wollen um in Oberfröchen zu bedecken war mich vor Das geht doch ganz wunderbar durch, das nur als Kleider Schleifeck.

00:21:57: Und natürlich ein ganz wichtiges Thema ist das Thema der UV-Schutzcreme und der Sonnenschutzcrem die wir letztendlich dort an den Stellen verwenden sollen, die wir nicht bedecken können durch lange Kleidung, durch Schutz beispielsweise des Nackens.

00:22:14: Da gibt es Krampen für die Helme, da gibt es Nackentücher.

00:22:18: Anfangs sah das für uns alle vielleicht so ein bisschen futuristisch ein bisschen bisschen fremd aus.

00:22:24: Zwischenzeitlich sieht man es immer wieder, aber es sind Lösungen die zahlen auf die sündliche Leute ein und deshalb ist das ganz wichtig.

00:22:30: Entschuldigt?

00:22:32: Einen ganz wichtigen Punkt nenne ich beinahe vergessen!

00:22:35: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen wissen was muss ich im Notfall also bei Itzer Erkrankung, bei Entspecken Symptom der Kolleginnen und Kollegen tun so ein bisschen bei diesem System auch dass der einen nach dem anderen schaut.

00:22:48: Das sind Punkte Ein praktischer Ansatz sind für eine Gefährdungsbeurteilung.

00:22:53: zum Thema die Zuru-Vorschutz.

00:22:55: Und ich brauche da keine hellen langen Seiten, sondern es geht pragmatisch und mit dem ganz klaren Ziel frühzeitig vorbereitet zu sein – das ist wie mit Weihnachten!

00:23:05: Die Itze und der Sommer kommt ganz verlässlich und wenn wir vorbereitet sind, dann können wir die machen.

00:23:13: zu was wir gegensehen.

00:23:14: Dann

00:23:14: hoffen wir mal, dass Hitze und Weihnachten nicht gleichzeitig kommen um zumindest hier in unseren Breitengraden sagen wir mal so.

00:23:24: aber das möchte ich noch einmal aufgreifen.

00:23:28: Sie haben eben gesagt da soll man auf die Kolleginnen und Kollegen gucken oder Buddy haben sozusagen der auf einen aufpasst sozusagen.

00:23:43: Nun ist das ja so, wenn man natürlich schon Erkrankungen hat möglicherweise in der Belegschaft.

00:23:50: Das müsste man ja austauschen.

00:23:52: Das ist vielleicht auch nicht ganz so einfach?

00:23:55: Wie ist es bei euch oder bei Ihnen?

00:23:59: Also wenn da wirklich Themen sind die zu Extremsituationen führen können, natürlich in Kombination mit Hitze aber auch natürlich mit kälte Wind und allen anderen Ereignissen dann ist das natürlich total wichtig.

00:24:13: das zu wissen Ja und ich glaube auch, dass die Leitung im Unternehmen – also in unserem Fall jetzt da, das wir schon grob Bescheid wissen wenn da irgendwas ist.

00:24:24: Aber ich gehe davon aus, dass auf der Baustellebenebene nochmal ganz anders da kommuniziert wird weil man ja täglich zusammen unterwegs ist heißt also Da hoffe ich auf die Vernunft der handelnden Personen in dem Fall, weil ... Ich hab ja kein Anrecht darauf ist zu wissen, das entsprechend zu kommunizieren.

00:24:41: Deswegen hoffe ich da eigentlich auf die Vernunft der Handelndem Person, dass sie deinsprechend eigene Vorbeuge-Maßnahmen treffen bzw.

00:24:49: Informationen dann weitergeben.

00:24:51: Also letztendlich, will ich das mal sagen eine unterschwellige Gefährdungsbeurteilung auch unter den Kollegen letztendig stattfinden?

00:24:57: Ja definitiv!

00:24:58: Das geht ja noch nicht anders.

00:25:01: Okay, Herr Werner hat ja eben das Thema UV-Schutz schon mal mit ins Spiel gebracht.

00:25:06: Da möchte ich jetzt mal ein bisschen tiefer drauf einsteigen.

00:25:08: Katja, neben der Hitze ist UV-Strahlung das zweite große Thema draußen.

00:25:15: und was sagen die Daten?

00:25:16: Du hast Befragungen durchgeführt beziehungsweise über das Projekt.

00:25:20: Was hat sich da in den letzten Jahren verändert?

00:25:23: Ja, die Zahl der Sonnenstunden pro Jahr steigt.

00:25:28: Es gibt eine höhere UV-Belastung und seit den neunzehn-, hundertneunziger Jahren ist die Intensität der UV-Strahlung in Mitteleuropa um circa zehn bis zwanzig Prozent gestiegen.

00:25:43: also das ist schon was finde ich.

00:25:45: und der Hauptgrund ist die abnehmende Bewölkung über Mittele Europa.

00:25:51: Durch die Klimaerwärmung treten häufiger wolkenarme Hochdruckgebiete auf.

00:25:57: Und das heißt weniger Wolken, mehr direkte Sonneneinstrahlung und längere Phasen in der die UV-Strahlung eben die Erdoberfläche und damit auch uns dann erreicht.

00:26:09: Und die Beschäftigten, die im freien Arbeiten sind natürlich besonders stark davon betroffen.

00:26:15: Sie sind im Schnitt zwei bis dreimal höheren UV-Dosen ausgesetzt als jetzt zum Beispiel Büroangestellte.

00:26:25: und klar man muss ganz klar sagen, UV-Strahlung ist die Hauptursache für Hautkrebs.

00:26:30: das spielt dann eine ganz große Rolle.

00:26:33: Und noch was gespanntes, was ich selber auch nie gedacht hätte.

00:26:37: Das Umweltbundesamt weiß daraufhin das in Deutschland bereits an fast der Hälfte der Tage des Jahres ein UV-Wert erreicht ist bei dem ein Sonnenschutz wichtig ist und auch einen Sonnenbrand entstehen kann.

00:26:53: also das wäre mir jetzt nicht so klar gewesen dass das schon fast die Hälfe der Tage betrifft und wir konnten in unserer Befragung Das auch letztlich bestätigende haben nämlich forty-fünf Prozent der Befragten gesagt, dass sie im letzten Sommer einmal oder sogar mehrmals einen Sonnenbrand hatten.

00:27:12: Und dann haben wir aber auch gefragt wie viel Prozent haben sich denn regelmäßig wirklich eingegremt?

00:27:21: Keiner!

00:27:22: Also das ist wieder, ne?

00:27:23: Das ist wieder dieser spannende Gap so zu... Ich weiß es eigentlich, aber ich mach's nicht,

00:27:29: ne?!

00:27:31: Das kann ich nur zustimmen also auch aus eigener Erfahrung logischerweise und wie gesagt, ich bin ja nicht draußen mit Arbeiter sondern bin eher im Büro unterwegs oder in solchen Umgebungen wie hier.

00:27:43: Herr Werner das Thema Hautkrebs ist eben schon mal angeklungen.

00:27:48: nun ist das ja mittlerweile auch als Berufskrankheit anerkannt.

00:27:52: was bedeutet das?

00:27:53: Und wen betrifft es unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten?

00:27:59: Wie betrachten Sie das?

00:28:01: Ja, es ist zwischenzeitlich durch eine Sachverständigenrat festgestellt und in die Liste der Berufskankeiten aufgenommen worden seit twenty-fünfzehn.

00:28:10: Das platten EPK-Karzinom und diese Vorschufen dieser multiplen atmischen Pheratosen.

00:28:15: Das heißt, dieser weiße Hautkrebs verursacht durch Solare UV Streien also nicht nur durch nicht durch UV Strein beispielsweise bei Schweißvergänglern rehin, sondern tatsächlich nachgewiesen durch die Tätigkeiten freien lösen diesen weißen Hautkrebs aus und Beschäftigte in diesem sogenannten Outdoorberufen sind dem im besonderen Maße ausgesetzt.

00:28:38: Es gab dort eine riesige Studie, die an verschiedensten Outdoor-Arbeitsplätzen die tatsächliche Einwirkung der UV-Steinen auf den Körper mit entsprechenden Dosimetern aufgezeichnet hat um dann tatsächlich auch die einzelnen Berufe bewerten zu können und haben dann letztendlich so einen sogenannten Dosismodell geführt, so dass man sagt.

00:29:01: Der bestimmte Anzahl an Tagen im Autorbereich oder in einem bestimmten Dose im Autorbereich aufgenommen hat durchaus große Chancen diesen weißen Hautkrebs zu erleiden und auch als Berufskrackheit zu erleiten.

00:29:17: Und wichtig dabei ist eines anders als wir es vielleicht von klassischem Unfall auf der Baustelle kennen wenn ich irgendwo stäubere Hinweise um jedes Kiel aufschlage Ursache und Wirkung liegen sehr weit auseinander.

00:29:31: Also die Sünden, wie ich heute begehe auf der Bauschelle weil ich mich nicht schütze, die bekomme ich erst in vielen Jahren zu spüren.

00:29:40: Und wir haben etwa ... Die Statistik ist im Bereich von etwa seventy-fünf Prozent der anerkannten Berufskrankheiten.

00:29:50: BK eye heißt die liegt dabei sind seventy fünf Prozent der Anerkennung bei Beschäftigten die zwischenzeitlich im Ruhestand sind.

00:30:00: Das heißt, wenn ich mich heute nicht schütze, trage ich diese Erkrankung in meinen Ruhistand hinein.

00:30:08: Es ist gut therapierbar aber nicht in jedem Fall und eine gute Therapierbarkeit sollte nicht der Grund sein zu sagen Ich verzichte auf den Schutz.

00:30:17: es findet dort ein Beutel des Umdenken.

00:30:19: Schatt Ich hatte die Gelegenheit bei Rücken ja auch Vorfeld schon kennenzulernen.

00:30:24: Naja, der nackte Oberkörper auf der Baustelle ist natürlich immer noch zu sehen.

00:30:28: aber nach meiner persönlichen Wahrnehmung und ich schäume mich nicht an Zaun zu gehen und wie wir beschäftigt sind dann mal anzustoßen wenn ich also eine Baustell vorbeigehe oder auf der baustelle selbst bin Die Zahl geht deutlich zurück.

00:30:41: Und für mich ein ganz wichtiger Punkt der für mich so ein Stückchen Hoffnung ist Die jüngere Generation gibt bewusster mit ihrer eigenen Gesundheit um, als Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vielleicht so in meinem Alter sind natürlich auch anders sozialisiert großgeworden sind am Bau.

00:31:00: Und deshalb habe ich dann ein Stückchen weit Hoffnung dass sich das gerade auch mit aktiven Sonnenschutz und aktiven Ufrauchschutz tatsächlich nachhaltlich verbessert.

00:31:12: Oliver, du bist jetzt eben schon zitiert worden.

00:31:15: Wie ist es denn bei dir im Unternehmen Thema UV-Schutz?

00:31:19: Einkremen, lange Ärmel, Kopfschutz... Also, Kopf schutz bräuchte ich ja theoretisch auch wenn ich jetzt mal als Sachdecker arbeiten würde.

00:31:28: Da is nicht viel Bedeckung.

00:31:32: Aber das macht einen Unterschied ob wir Zahre da sind oder nicht.

00:31:34: also dementsprechend müssen wir eh dafür sorgen und wir wollen ja auch dafür sorgen.

00:31:38: Als erstes Ich kann natürlich die Belegschaft nicht einkremen, ich kann jetzt nicht jeden Morgen hingehen und sagen okay alle in die Reihe stellen bitte einmal.

00:31:46: Und wir cremen dann alle ein.

00:31:48: auch da geht es wieder um die Eigenverantwortung.

00:31:52: natürlich ja wir stellen Arbeitskleidungen, wir stellen noch langärmelige Arbeitskleiden.

00:31:59: liegt bei uns unter anderem auch an der Kundenstruktur muss ich ganz ehrlich zugeben.

00:32:04: So sind wir auch dann irgendwann dazu gekommen, zu sagen macht ja total Sinn das nicht nur für die gewissen Kunden, die langärmliche Sachen haben wollen sondern generell halt einfach das einführen heißt also im Sommer haben wir so Longsleeves die dann eben halt den ganzen Arm bedecken und naja oft wird dann mit Handschuhen gearbeitet.

00:32:21: heißt in dem Bereich sind wir schon mal geschützt.

00:32:23: Dann haben wir entweder Helme oder wir haben Kappen an.

00:32:28: Ja die die schützen natürlich jetzt erstmal den Kopf vor der direkten Sonneneinstrahlung.

00:32:32: dann haben wir Brillen, wir haben eben schon gehört aufgrund der Strahlungseffekte und so weiter.

00:32:36: Die auch zur Verfügung stehen.

00:32:37: übrigens einige Sachen davon gibt es auch in dem BG-Baukit inklusive auch der Creme dazu

00:32:43: usw.,

00:32:44: die fragen wir jedes Jahr ab.

00:32:45: natürlich geben sie dann auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weil... Das ist das, was wir tun können.

00:32:53: Nackenschutz ist tatsächlich ein Thema.

00:32:55: den Punkt nämlich jetzt nochmal mit weil ja die Leute behelfen sich mit Tüchern und so weiter.

00:33:01: aber vielleicht gibt es da noch mal eine andere Lösung.

00:33:04: Das Thema Kühlweste vielleicht auch nochmal gesehen in dem Bereich ergänzend dazu natürlich... Da bin ich doch nicht so sicher ob ... eine gute oder nur eine positive Sache ist.

00:33:16: Oder vielleicht auch mal hinterfragt werden darf wegen der Kühle auf den Muskulatur, also ich finde es immer sehr unangenehm... ... wenn ich sie trage oder mal testweise probiert habe.

00:33:25: Aber das ist ein persönliches Empfinden unter Umständen.

00:33:27: Es hilft natürlich ja und was können wir doch tun?

00:33:31: Darüber hinaus sind uns schon fast die Hände gebunden.

00:33:33: Also ich sage mal an den Maßnahmen, die wir ergreifen können Wir können einfach immer nur warnen davor was passieren kann.

00:33:40: Und vielleicht ist auch Abschreckung nochmal so ein Thema, was man noch einmal nutzen kann.

00:33:44: Ich sage mal ich will jetzt nicht auf die Zigarettenpackung verweisen aber manchmal hilft das auch bei vielen aber nichts sieht man beim Rauchen.

00:33:50: Aber vielleicht ist es auch nochmal so einen Punkt das Wissen nochmal zu ergänzen mit der Problematik die nachher entstehen kann und zwar nicht nur im Wort sondern vielleicht auch im Bild tatsächlich und in dem beschrieb was dann wirklich passiert ... werden es dann soweit ist.

00:34:05: Und ich glaube, da helfen vielleicht sogar auch Menschen die das Problem haben... ...die dann einfach mal über ihre Situation auch sprechen und einfach sagen hey macht das einfach anders?

00:34:15: Weil wir reden ja nunmal mit erwachsenen Menschen,... ...wir reden ja nicht mit Kindern, wenn ich meine Tochter erzählt putzt ihr die Zähne ansonsten,... ...hast du nachher Probleme mit den Zähnen, wenn der älter wirst,... ...dann sagt ihr ja, ja ist klar!

00:34:24: Aber alle Menschen, die so zwanzig, fünfundzwanzig sind... ...vielleicht selber in einer Familiengründung gerade sind, gerade da kommt man ja sehr gut ran... kommt man ja auch mit den Erklärungen und mit diesem, was passieren kann halt wirklich dann auch weiter.

00:34:39: Also so eine Art darüber dann eine indirekte Betroffenheit erzeugen?

00:34:44: Ja natürlich!

00:34:45: Und vor allen Dingen für sich selbst zu überlegen lege ich da jetzt Wert drauf kümmer euch mich drum cremig mich ein gehe ich damit entsprechend um ja oder nein?

00:34:56: wenn man dann immer noch sagt Nein ist es natürlich ein bisschen fahrlässig.

00:34:58: in dem Fall natürlich aber auch da können wir ja, wie gesagt, schlecht die Leute morgens einschmieren mit Creme oder einmal durch das Creme fast ziehen.

00:35:07: Das können wir halt nicht machen, geht halt nicht.

00:35:09: Also da tatsächlich Eigenverantwortung

00:35:12: gefordert?

00:35:12: Ja immer wieder!

00:35:12: Immer wieder!

00:35:13: Wenn man gerade beim Einkreben Sinten-Anführungsstrichen was empfiehlt der Experte...

00:35:20: Ja also am besten ist wenn man ganz wenige Stellenbrust noch über hat, die man einkriegt.

00:35:27: Also ich fange mal an bei der langen Kleidung, Baumbohlkleidung Soviel wie möglich bedecken und einzugreben bleibt am Ende.

00:35:36: Ich sage mal das Gesicht in aller Regel insbesondere die Sonnenterrassen, also die Nase jetzt mit dem Kopfbüro kann ich schlecht zeigen aber an den Ohren oben Das werden viele sicherlich kennen wenn es im Sommer richtig heiß ist und man vielleicht so ein bisschen zu viel Sonne abwechentlich hat.

00:35:50: Das merkt man richtig dass das so hart und fest ist an der Haut.

00:35:54: Das muss man gut einkremen Man muss die Hände insbesondere die Hand rücken einkriegen Und da gibt es auch ein ganz klein Lifehack, wieviel muss man nennen an jedem?

00:36:04: Üblicherweise sagt man einen gut gehäuften Teelöffel fürs Gesicht und das gleiche nochmal für die Handrücken.

00:36:10: Damit ist man tatsächlich gut dabei!

00:36:12: Und er hat das gerade angesprochen.

00:36:15: Wir haben extra mitgebracht in unseren Kits, in unseren UV-Schutzpaketen UV Schutzcrate.

00:36:21: Man sagt mindestens Lichtschutzfaktor dreißig viel besser natürlich fünfzig Und das, was ihr verschicken ist ja nicht quasi der Jahresvorrat.

00:36:32: Sondern wir geben einen Impuls daran zu erinnern dass man sich eingreben soll.

00:36:36: die Praxis seid und ich spreche mit vielen Unternehmerinnen und Unternehmern uns fragt da auch ganz gezielt nach aber ich frage auch bei dem Beschäftigte.

00:36:44: und die Antwort, die mir persönlich am besten gefällt ist Ich gehe in Drogeriemarkt und kaufe die Creme wie ich am meisten mag.

00:36:53: Das hat das mit der Teilbarkeit schon gut Gerüchen zu tun, das hat was mit dem persönlichen Empfinden zu tun.

00:37:00: Ich lebe meinen Chef dann die Quittung auf den Tisch

00:37:03: und

00:37:04: bekomme das Geld und damit ist alles erledigt.

00:37:06: Und ich denke dass wir gerade beim Einkregen damit einen wirklich tollen Weg

00:37:10: haben.

00:37:12: Kleidung hatten wir eben schon angesprochen und Oliver du hast ja eben auch das Thema Helm angesprochen.

00:37:18: Wir haben ja auch Motorradhelme.

00:37:20: also an der Stelle wenn man auf dem Weg zur Arbeit ist zum Beispiel mit dem Motorrad sitzt man auch ein Helm auf.

00:37:25: beim Fahrrad fahren setzt werden Helmen auf.

00:37:27: Da schützen wir uns aber bei der Arbeit unter Umständen.

00:37:31: Ja, wie soll ich sagen?

00:37:32: Bei diesen Situationen eher nicht oder Versuchendes zu vermeiden.

00:37:38: also das ist ein Thema dass mich persönlich immer wieder umtreibt wenn wir Zuhause sind.

00:37:47: Wir sind in der Familie unterwegs bei unseren Kindern.

00:37:49: wir achten auch für mich Ein Schlüsselendetnis.

00:37:52: Ich sage meinem Sohn heute unser groß Erwachsen Aber als Kind sei es wohl dein Helm.

00:37:57: Da guckt er mich an mit seinen großen Augen und sagt, Papa.

00:37:59: Und warum hast du ihn?

00:38:01: Ja na klar!

00:38:02: Wenn die ein Motorrad fahren, ihr zieht uns einen Helm ganz selbstverständlich auf.

00:38:07: Ihr ziehen uns eine vernünftige Kombi euren vernünftig Bekleidung an.

00:38:11: Mit Protektoren, mit allem drum und dran.

00:38:13: Unsere Handschuhe haben extra auf Protektor.

00:38:16: Wenn wir zum Skifahren unterwegs sind ist der Helm die Schutzbille der Rückenprotektor ganz selbst verständlich.

00:38:22: Warum machen wir das?

00:38:23: Nicht im Job.

00:38:24: Warum machen die das nicht bei unserer Arbeit?

00:38:26: Das sieht man am Bau nicht allein, also mit dem Bau nicht alleine sondern das erkennt man in vielen Bereichen dass wir da ja durchaus noch Nachholbedarf haben dieses Bewusstsein zu schaffen.

00:38:37: und für mich immer so ein gedankliches Bild was ich da habe Sicherheit und Gesundheit quasi rund um die Uhr Und nicht an zwei dritten des Tages im privaten Bereich Ja und in dem Drittel des Tages beruflichen Kontext nein, sondern so selbstverständlich wie Essen trinken und schlafen.

00:38:57: Dieses auf sich selbst zu achten und auch auf sein Nachbarn zu achte einfach mal zu gucken Und das ist glaube ich das Bicke-Brett dass wir dabei bohren müssen dieses Bewusstsein zu schaffen.

00:39:07: Wir haben nur eine Gesundheit Das heißt wenn ich die verletze meine eigene gesundheit hat es für mich den schmerz vielleicht auch unangenehme folgen und spätfolgen aber Ich bin vielleicht der Torwart im Fußballverein ich habe eine familie Ich kümmere mich vielleicht um meine Eltern.

00:39:24: Wir sind ja alle sozial eingebettelt und in dieser Komplexität müssen wir uns auch sehen, das ist ganz einfach wenn man sich das einmal zu überlegt aber man muss es erst mal eine Beide für sich auch praktiziert um den Gebustsein zu haben.

00:39:36: Das ist aus meiner Sicht ein dickes Brett an dem wir alle gemeinsam bohren

00:39:40: müssen.".

00:39:41: Inwieweit Katja Bohrt denn das Projekt

00:39:44: Klimaresist?

00:39:45: zum Thema Ufhausschuss?

00:39:48: Ja, da habe ich schon wunderbare Vorlagen bekommen.

00:39:52: Der Herr Ötgen hat zum Beispiel... angesprochen.

00:39:56: Ja, vielleicht doch noch mal so vertiefte Informationen, aber nicht jetzt irgendwie in Textformen.

00:40:03: Das liest ja eh kein Mensch!

00:40:05: Vielleicht auch Urtöne von Beschäftigten oder Arbeitgeberinnen, sodass das da auch authentisch rüberkommt.

00:40:13: Genau das haben wir tatsächlich im Projekt Klimaristis gemacht.

00:40:16: Wir haben ein Video entwickelt wo wir eben auf Baustellen mit Mitarbeitenden gesprochen haben, wo wir auch nochmal die Zusammenhänge körperlich erklären.

00:40:26: Wirklich auch ein bisschen tiefer aber sehr einfach mit Grafiken und in Videoform um noch mal überhaupt zu verstehen, was da überhaupt so passiert.

00:40:36: Das denke ich ist immer gut und wichtig weil so in die Tiefe wusste ich zum Beispiel auch nicht dass das tatsächlich die Erbinformation verändert und permanent dann auch weitergegeben wird über die Jahre an die anderen Zellen.

00:40:50: also es war mir selber gar nicht klar Ich habe viel selber gelernt Und dann haben wir noch eine andere coole Geschichte finde ich.

00:40:58: Da bin ich sehr gespannt drauf.

00:41:00: Wir haben ja die Uni Wuppertal dabei, die Informatik.

00:41:04: Und die entwickeln gerade Sensoren, die einmal dann auf der Baustelle direkt sein werden um überhaupt mal diese unsichtbare UV-Strahlung sichtbar zu machen.

00:41:16: Wer weiß denn schon wieviel UV-Strahlung ist da jetzt?

00:41:21: Wo ich mich grad befinde und es ist halt unsichtbar das ist immer das Problem.

00:41:26: Und wir werden den mitarbeitenden Sensoren auch an die, sagen wir mal Arme oder auch irgendwie einen Kopf platzieren.

00:41:35: Die werden nicht stören bei der Arbeit.

00:41:37: also man kann ganz normal arbeiten und wollen dann auch mal wieder so eine Testphase machen.

00:41:43: Also, ich habe vielleicht wie normal kurze Ärmel an und womöglich keine Kopfbedeckung.

00:41:49: Wie viel UV-Strahlung kommt denn dann an meinen Kopf und an meinen Arm?

00:41:53: Und dann ziehe ich mal lange Kleidung an und einen Kopfschutz.

00:41:57: Wie verändert sich die UV- Strahlung?

00:42:00: Das einfach auch in so ein digitalen cooles Sichtbad zu machen und selber zu erkennen und zu erleben.

00:42:07: Da denke ich schon, dass das etwas auslöst.

00:42:12: Und wir werden aber natürlich auch, dass immer auch gerade dran mit den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern entwickeln.

00:42:17: Wir auch gerade so ein digitales Tool zur Arbeitsplanung um da auch das ein bisschen zu vereinfachen.

00:42:26: Ich habe es schon gesagt, wir entwickeln das gemeinsam mit den Betrieben und auch mit dem Beschäftigten hier an der Stelle.

00:42:33: nochmal mein Appell.

00:42:34: also Wir können noch Betriebe in dem Projekt aufnehmen.

00:42:39: Also wer aus Nordrhein-Westfalen allerdings nur, also wir werden das erst mal die drei Jahre in Nordrheinwestfalen durchführen danach dann bundesweit ausrollen Betriebe im Bau- und Ausbaubereich, die das jetzt hören.

00:42:55: Mälen Sie sich gerne bei der IKK Classic?

00:42:58: Wir freuen uns wenn sie noch mitmachen!

00:43:00: Das kostet auch alles gar nichts also... Und Sie haben die Möglichkeit das dann mit uns gemeinsam zu entwickeln und zu erproben und zu verbessern dass es dann auch für Ihren Betrieb passt.

00:43:11: wir freuen uns sehr wenn Sie da mit dabei sein wollen

00:43:16: Dann haben wir ja internen Werbeblock auch dabei gehabt.

00:43:20: Ja, ich denke es ist eine gute Geschichte und wir platsen ja auch bei Herrn Öffken.

00:43:23: Das ist einfach ein Thema und es geht um den Schutz letztlich der Mitarbeitenden und der Gesundheit und das ist halt einfach... Ohne Gesundheit ist alles nix, ne?

00:43:34: Es sind dumme blöder Spruch aber es ist einfach so!

00:43:38: Die absolute Wahrheit an dieser Stelle.

00:43:40: Ich möchte so ein bisschen zum Abschluss kommen, möchte ein paar Mythen in die Runde werfen.

00:43:46: In unserem Podcast haben wir ja immer wieder landläufige Aussagen, die mythenbehaftet sind potenziell.

00:43:56: Oliver, wer früh anfängt und mittags aufhört hat die Hitze- und UV-Thema oder Thematik im Griff?

00:44:04: Im Griff vielleicht noch nicht zu hundert Prozent, weil ja doch noch viele Faktoren dazugehören.

00:44:08: Aber das ist auf jeden Fall der erste Schritt, der schon mal wichtig ist und ein grundsätzliches Verständnis in dem Unternehmen dann vorhanden ist, dass diese Witterung eben halt extreme Auswirkungen auf uns und auf den Körper

00:44:19: hat.".

00:44:19: Dann gebe ich mal weiter an den Herrn Werner.

00:44:33: Versöhnung für Konstitution jedes Einzelnen ist sicher nicht ein entscheidender Faktor, der das begünstigt oder auch nicht begünstig.

00:44:42: Aber es kommt letztendlich darauf an, dass der Kreislauf dort – da gucken wir alle nicht rein!

00:44:48: Er versagt dort und fragt nicht ob ich trainiert bin oder ob ich untrainiert bin?

00:44:53: Ich kann durch einen geliesenen Wünschseffekt sicherlich gegenüber einem gut trainierten Regenvorteil sein aber ansonsten absoluter Miglas.

00:45:03: Vielen Dank.

00:45:03: Und die Katja bekommt von mir auch noch ein Mythos Sonnenbrand ist unangenehm, aber kein echtes Gesundheitsrisiko?

00:45:13: Tatsächlich habe ich das auch gedacht so.

00:45:15: Ich bin ja keine Expertin gewesen in dem Thema und hab durch das Projekt mich selber sehr viel damit beschäftigt und gelernt dass schon eigentlich nicht sonnenbrand sondern wenn man allein schon braun wird, dass das schon eine Schutzreaktion des Körpers ist.

00:45:35: Also ich sage mal, schon vor dem Sonnenbrand ist es eigentlich schlecht für die Haut ja?

00:45:40: Deshalb muss ich auch sagen... Ich creme mich jetzt echt öfter ein!

00:45:45: Ich war da auch nicht so perfekt wie's vielleicht sein sollte aber mich hat das dann schon beeindruckt und ich denke was sollte es gar nicht zur Bräune oder zum Sonnenbrannt kommen lassen weil da ist dann schon etwas passiert.

00:45:58: Und vielleicht so als Zusatzpunkt nochmal, selbst vorhin hast du mal gesagt.

00:46:03: Die Bewölkung hat abgenommen oder die Verstärkung der Sonnenstunden, die Menge der Sonnestunden haben zugenommen.

00:46:09: Das heißt, selbst dann wenn Bewölkung da ist oder dünnere Bewölbung da ist, brauche ich den Schutz?

00:46:16: Da frage ich noch einmal unseren Wissenschaftler.

00:46:19: Ja also dem Schutz brauchen wir in jedem Fall.

00:46:22: über Wölkung hält die UV-Stahlung müssen von uns fern.

00:46:26: Wir Auch durch die Bewirkungen, durch die Einwirkung der UV-Strahlen.

00:46:31: Die schädliche Einwirkung der UV Strahlen und deshalb können wir nicht einfach sagen heute ist es bewirkt, das brauche ich nichts zu tun.

00:46:38: Einfachster Indikator von uns ist schon einmal angesprochen worden dass hier quasi in der Hälfte der Tage des Jahres durchaus schädlicher Eindrücken der UV Strahler haben.

00:46:48: Wir alle haben auf unserem Mobiltelefon eine Wetterheit.

00:46:53: Wir brauchen uns einmal draufzuschauen, ist das ein V?

00:46:55: Und den weiß jede Bäckerhäuser aus drei oder mehr.

00:46:59: Da müssen wir das für unsere Haupt tun.

00:47:03: Vielen Dank für den Tipp!

00:47:04: Wenn wir in die letzte Runde gehen... ...wenn Sie aus Ihrer jeweiligen Perspektive einen Fazit zu dem Thema ziehen sollt.

00:47:17: Katja ich fang mit dir an.

00:47:18: Aus IKK-Klassikssicht und aus Projektssicht natürlich.

00:47:22: Welches Fazit siehst du?

00:47:26: Ja, ich habe es schon gesagt.

00:47:28: Eine Hitze und UV-Strahlung nimmt zu.

00:47:32: Deshalb finde ich ist der Schutz für Menschen die im freien arbeiten das ist besonders wichtig wird wahrscheinlich auch noch immer wichtiger werden.

00:47:41: Es wird wahrscheinlich nicht kälter werden in Zukunft sondern eher noch wärmer.

00:47:45: Und deshalb finde ich unglaublich wichtig dass sich Betriebe aktiv mit dem Thema beschäftigen.

00:47:51: Und ich weiß aber auch, kleine Handwerksbetriebe müssen sich eh schon um alles selber kümmern.

00:47:57: Deshalb der Tipp, sich da nicht noch zusätzlich stressen sondern Unterstützung holen die BGBAU, die IKK-Klassik.

00:48:07: Wir bieten kostenfreie Angebote und die Betriebe zu unterstützen.

00:48:12: Da muss man das nicht alleine machen.

00:48:15: Wie gesagt, gerne melden.

00:48:16: Wenn Sie in Nordrhein-Westfalen sind dann kann man natürlich hier sich wirklich intensiv mit dem Thema beschäftigen und Superlösungen finden weil das habe ich auch gelernt Ich hab auch Betriebe getroffen bei denen das schon richtig gut funktioniert.

00:48:32: also dass ist auch möglich.

00:48:34: Das ist ein Entwicklungsprozess aber es ist möglich.

00:48:38: Vielen Dank Oliver.

00:48:40: aus Unternehmersicht.

00:48:44: Ja ich nehme eigentlich mit, dass wir uns mit diesem Thema nochmal viel intensiver auseinandersetzen müssen.

00:48:49: Denn... Wir haben bei den Steigerungen die ja da sind, müssen wir tatsächlich über unsere Tätigkeit im ganzen Jahr nachdenken heißt also wir müssen wirklich noch mal dieses Thema richtig aufrollen.

00:49:02: Wir haben zwar im Handwerk oder gerade im Dachdeckerhandwerk haben wir zwar gewisse Stundenkontingente die wir zu schlecht Wetter nutzen können für die für auch Sonnenzeiten, die sind aber oft schon verbraucht.

00:49:15: Deswegen ist das so ein Thema dass wir uns genau mit dem da an der Stelle noch mal konsequenter damit auseinandersetzen müssen.

00:49:23: Wir haben viele Ausfallzeiten gerade in den Hezeperioden und wir müssen sowohl für das Geld am Ende also sowohl fürs für die finanziellen Sachen auf Belegschaftszeit aber auch natürlich auf Unternehmensseite aber natürlich auch für die Gesundheit dann nochmal genau hinschauen und überlegen ob wir ... andere Arbeitsmodelle tatsächlich einführen sollten.

00:49:44: Und ich weiß nicht, ob das eine betriebliche Thematik ist?

00:49:47: Ich glaube eher, dass das noch mal eine ... ... eine andere Ebene wahrscheinlich ist, die damit ran

00:49:51: muss.".

00:49:52: Denn es geht ja auch um eine Akzeptanz beim Kunden und beim Umfeld.

00:49:56: Ich stelle mir vor jetzt in der Wohnsiedlung, fangen wir auf einmal an... Machen da Nachtschichten oder Ähnliches?

00:50:01: Da freuen die sich!

00:50:01: Ja also, da geht's ja schon um eine Rysso-Diskussion aber ich setze mal ... Ich weiß gar nicht wie viele Tage auf das genannt wurden.

00:50:09: Das habe ich jetzt nicht mehr vor Augen.

00:50:10: Aber wenn man dreißig oder sechzig Tage in dieser Konstellation haben mit extremer Hitzeeinwirkung wahrscheinlich sind es eher Dreißig wo es ganz extrem ist Dann müssen wir uns ja wirklich überlegen, ob unser Arbeitskonzept in der Grundstruktur für diese Zeit zumindest mal noch gemäß der Zeit ist.

00:50:28: Naja und letztendlich in der Branche, in der ihr unterwegs seid... Ihr müsst immer auch Fetterrücksicht nehmen.

00:50:35: also bestimmte Dinge?

00:50:37: Natürlich!

00:50:38: Wir haben Wind, wir haben Sturm, wir habe Regen, wir hageln, Schnee usw.

00:50:43: Na klar!

00:50:44: Also

00:50:45: wir kommen in diese Phase und das darf man vielleicht dann auch am Ende jetzt nochmal sagen.

00:50:48: Wir reden alle immer über ein Kalenderjahr an Leistungsfähigkeit, wir sind ja schon aus der Dachdecker Sicht ja maximal noch bei neun Monaten wo wir Leistungen bringen können im Jahr und durch die Extreme, die dann dazukommen.

00:51:02: mehr Wind Tage kommen wahrscheinlich auch dazu und also wir haben mehr Extremwetterlagen, desto weniger Produktivität haben wir in kürzester Zeit.

00:51:12: Das wird natürlich auch irgendwann für die Kundenschaft ein finanzielles Thema muss man auch ganz klar sehen.

00:51:18: Also brauchen wir Alternativen,

00:51:19: okay?

00:51:21: Herr Werner zum Abschluss

00:51:24: ich möchte mit den ganz positiven anfangen.

00:51:26: und der Herr Gennard von Erzdoll gesagt Wir bestellen in jedem Jahr unsere Kids uns UV-Kids von der WGBU.

00:51:35: Das heißt das Thema Hitze und UV ist in den Unternehmen angekommen.

00:51:39: was wir in den Unternehmen, also auch in der Wechselwirkung mit den Beschäftigten tun müssen.

00:51:44: Das wissen wir und da wissen wir auch das noch viel zu früh ist.

00:51:47: Viel Verständnis, persönliche Sensibilität zu dem Thema.

00:51:51: aber ich möchte das durchaus auf ein bisschen aus der Metaebene betrachten und ich weiß dass das vielleicht nicht überall gern gewürdet wird, aber wir haben Regelungen.

00:52:02: die Dachdecker sind eher eine Ausnahme Und die ist ja auch relativ eng gefasst, ich kenne sie und ansonsten gibt es aber für den Bau Klima bezogen.

00:52:15: Außer der Wintergeldzeit nichts!

00:52:20: Wenn man mal ein bisschen kritisch in die Historie schaut, dann sagt man warum gibt's denn diese Winterausfallfrage, die letztendlich getragen werden?

00:52:29: Gibt es bei der Beton nicht fest

00:52:31: wird?!

00:52:32: Und es ist sicherlich ein bisschen überschwitzt, ein bisschen überzeichnet.

00:52:35: an der Stelle soll aber die Systematik sein.

00:52:38: Wir müssen wenn wir etwas ganzheitlich angehen wollen natürlich auch an den Vertragsbedingungen arbeiten.

00:52:45: das heißt wir müssen Regelung schaffen wie Dachdecker-Unternehmen oder Straßenbauunternehmen oder klassische Bauunternehmen in den First oder in den Frost Betrieb genauso wie den Gartenbaubetrieb in die Lage versetzten in solchen Hitzeperioden oder unter besondenen Einfüßen einfach auch mal die Arbeit ohne lassen zu können, ohne mit seiner Verkrachtserfüllung im Verzug zu kommen.

00:53:09: Das heißt nicht nur die betriebliche Seite ist gefragt sondern diese ist auch eine politische Komponente befragt, nicht im Sinne einer Überregulierung wir sprechen heute alle von der Regulierung und von Verweiterungsvereinbarungen, sondern zur Schaffung eines klaren Regelwerks das Menschen fokussiert ist genau auf solche Situationen einzeiten.

00:53:32: Und das ist mein Statement an der Stelle.

00:53:34: Also letztendlich, dass Rahmenbedingungen dann auch angepasst werden?

00:53:38: Oder ich nehme Sie mal aktualisiert werden!

00:53:40: Genau, machen wir eine

00:53:42: Update.

00:53:43: Katja du hast noch einen Fingerzeug sozusagen...

00:53:48: Weiß wir sind am Ende ganz kurz, tatsächlich kümmern wir uns auch um das Thema in unserem Projekt.

00:53:55: Wir haben die Arbeitgeberverbände dabei und wir haben die Arbeiternehmerverbände, die IG Metall und die IG BAU dabei.

00:54:03: Witzigerweise sind sie sich aber zu dem Thema relativ einig.

00:54:08: Das ist noch mal die große Chance, dass das ja ... Für alle eigentlich klar ist irgendwie.

00:54:15: Also von daher denke ich, dass wir da auch im Projekt vielleicht noch ein Stückchen was weiterbringen können.

00:54:21: Also geht es dann ums Falschen am konkreten gar nicht mal um die grundsätzliche Position?

00:54:28: Genau!

00:54:29: Da gibt's wohl Differenzen ja.

00:54:32: Ich lasse an der Stelle es noch ganz trotz Refektieren habe vor ein paar Jahren eine Dissertation Betreuen und auch als Prüfer begleiten dürfen, wo es genau um dieses Thema ging der Regulierung.

00:54:43: Und was haben wir?

00:54:44: Die Fandene Künftigkeiten

00:54:45: usw.,

00:54:46: ungestellschrauben in diesem Bereich.

00:54:48: Und von da denke ich, der Gedanke ist da jetzt müssen wir letztendlich mit dem beteiligten Sandeln kommen.

00:54:56: Super!

00:54:56: Vielen Dank.

00:54:57: Vielen Dank in die Runde.

00:54:58: Vielen dank an meine Remote-Gäste.

00:55:01: Oliver vielen Dank hier im Studio, dass das mein persönlicher Gast warst Und vielen Dank für die Expertise, die quasi rund aus Deutschland hier jetzt zu uns gekommen ist.

00:55:11: Danke vielmehr.

00:55:12: Ganz herzlichen Dank!

00:55:13: Danke schön, alles Gute.

00:55:15: Das war's für heute in Kürze.

00:55:17: Er scheint die nächste Folge von Alles geregelt und vielleicht haben Sie bis dahin ein paar Minuten Zeit, uns in Ihrer Podcast-App zu bewerten?

00:55:25: Wenn sie Fragen, Lob, Kritik oder neue Themenvorschläge haben, schreiben Sie uns gerne an.

00:55:31: Alles geregelt at ikk-classic.de oder auf den Social Media Kanälen sind wir bei der IKK Classic überall erreichbar!

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