Folge #23: Fehlender Mutterschutz für Selbstständige

Shownotes

Wer ein Kind bekommt, hat auch Anspruch auf Mutterschutz. Oder? Für selbstständige Frauen ist das leider nicht so einfach. Für sie greift die gesetzliche Regelung nämlich nicht. Moderator Kay Holm spricht mit der selbstständigen Malermeisterin und werdenden Mutter Maren Kogge sowie mit Dr. Christian Korbanka, Leiter des Stabes Politik bei der IKK classic, über die weitreichenden Folgen für die Betroffenen und darüber, was sich an der Gesetzgebung ändern muss. Zudem gibt es hilfreiche Tipps, was man zur Absicherung jetzt schon tun kann.

Mehr zum Podcast gibt es hier: www.ikk-classic.de/allesgeregelt

Das passiert in der Folge:

01:22 Maren Kogge berichtet von ihren Erfahrungen mit fehlendem Mutterschutz und erläutert, welche Änderungen im System notwendig sind. 07:12 Wie wird das Thema aktuell in der Politik behandelt? 10:12 Wie geht Maren aktuell mit der Situation um? 15:30 Braucht es mehr Aufklärung zum Thema und was ist eigentlich das Krankentagegeld? 20:02 Soll ein Beschäftigungsverbot für selbstständige Mütter eingeführt werden? 23:13 Maren berichtet, wie sie mit den körperlichen und finanziellen Risiken wahrend ihrer Schwangerschaft umgeht. 26:18 Wie kann eine Krankenkasse wie die IKK classic beim Thema Mutterschutz aktiv werden? 32:35 Das rät Maren selbstständigen Frauen mit Kinderwunsch. 34:08 Was könne Berufsschulen und Meisterschulen zur Aufklärung beitragen? 36:10 Ist der Konflikt zwischen Selbstständigkeit und Kinderwunsch wirklich so groß? 38:56 Mythen-Check

Transkript anzeigen

00:00:00: Wir haben nicht die Möglichkeit, ein Beschäftigungsverbot zu haben.

00:00:03: Wir müssen unsere Risikoschwangerschaft selber absichern.

00:00:06: und seit neunzehnundzwanzig gibt es für Angestellte einen Mutterschutz.

00:00:11: Und zwanzig sechsundzwantzig in Deutschland Fehlanzeige gibt es das

00:00:15: nicht.".

00:00:22: Hallo und herzlich willkommen zu Alles Geregelt.

00:00:25: der Arbeitgeber Podcast der IKK-Klassik!

00:00:28: In unserem Podcast befassen wir uns mit Themen und Fragestellungen, die für alle interessant sind.

00:00:33: Und auch wichtig sind die Entführungsverantwortung oder unternehmerischer Verantwortung stehen.

00:00:38: heute geht es um das Thema Mutterschutz Für Selbständige und damit um die Entscheidung für viele Frauen zwischen Kinderwunsch und Selbstständigkeit.

00:00:48: Ich bin Kai Holm Trainer der IKK Klassik Gästin sozusagen ist, ist die Maren Kogel.

00:00:55: Sie ist selbstständige Malermeisterin.

00:00:56: Hallo!

00:00:57: Schön, dass du da bist.

00:00:59: und dann habe ich Dr.

00:00:59: Christian Korbanker mein Kollege bei der IKK-Klassik als Leiter Stabpolitik.

00:01:06: Hallo, grüße euch aus Berge Stadtbach.

00:01:09: Hallihallo vielen Dank.

00:01:10: ja jetzt soll es losgehen.

00:01:12: Thema Mutterschutz für Selbständigen.

00:01:15: Maren Du bist selbständig

00:01:18: und

00:01:18: werdende Mutter.

00:01:20: Wie ist da jetzt die Situation?

00:01:22: So ist es, Kai.

00:01:24: Ich freu mich, dass ihr heute mir die Möglichkeit gibt und damit sehr vielen anderen Frauen auch darüber zu sprechen vor allem über fehlenden Mutterschutz in Deutschland.

00:01:34: Ich bin eine von siebenundzwanzigtausend selbstständigen Frauen, die schwanger werden jedes Jahr.

00:01:39: Und damit bin ich einer von siebund zwanzig tausend, die sich hängen lassen fühlt vom System.

00:01:44: Denn wir haben nicht die Möglichkeit ein Beschäftigungsverbot.

00:01:48: Wir müssen unsere Risikoschwangerschaft selber absichern.

00:01:52: Und seit neunzehnundzwanzig gibt es für Angestellte einen Mutterschutz und zwanzig sechsundzwannzig in Deutschland Fehlanzeige, gibt das nicht?

00:02:02: Das hört sich ja emotional ein bisschen verbittert an so du lachst natürlich weil vielleicht die Situation gewöhnt ist oder gewöhnlich ist für dich, weil du es schon länger kennst.

00:02:16: Was vermisst du da ganz konkret?

00:02:18: Wenn du sagst das systematisch funktioniert das nicht?

00:02:23: Naja ich bin der Meinung dass Deutschland möchte Kinder.

00:02:26: aber die Frage ist anscheinend möchtest meine nicht?

00:02:30: und deshalb fühle ich mich einfach hängelassen vom System weil ich mich Einfach frage Frauen die eine Risikoschwangerschaft haben?

00:02:38: Normalerweise ist es ganz klar in einem Betrieb.

00:02:40: Ich hab Mitarbeiter, die sind weiblich und werden schwanger.

00:02:44: Dann habe ich ... Beurteile ich den Arbeitsplatz, mache eine Gefährdungsbeurteilung und wenn ich keinen anderen Arbeitsplatz für diese Person einrichten kann dann bekommt diese Person einen Beschäftigungsverbot.

00:02:54: Und das ist ganz normal weil wir natürlich auch ich als Malermeisterin arbeite mit Lacken Ich habe Arbeiter mit Dämpfen Wir arbeiten in der Höhe, wir machen Gerüstbau.

00:03:05: Wir schleppen einen Putzsack mit twenty, dreißig Kilo Und das ist ja vollkommen klar, dass ich das meiner schwangeren Mitarbeitenden nicht zumuten kann.

00:03:14: Aber mir selbst als Angestellte meine eigenen GmbH, als Selbstständiger und Geschäftsführerin muss ich mir das zumuten weil es dort keine Möglichkeit gibt der Absicherung.

00:03:26: Nun haben wir seit neunzehnfünfzig Mutterschutz oder das Mutterschutzgesetz und in der Regel gilt das ja nur für Angestelte.

00:03:35: Warum ist das denn nicht geschaffen worden?

00:03:39: Unternehmer oder Unternehmerinnen?

00:03:42: Fakt ist, dass es Anfang der fünftiger Jahre darum ging zum einen die Beschäftigten vor der Wirkwürde Arbeitgeber zu schützen und zum anderen gab's das Bild der Selbstständigen Unternehmerin damals überhaupt noch nicht.

00:03:53: Und Frau Korke sagte ja gerade auch bis vor dreizigfünfundretzig Jahren Selbstständigkeit im Baugewerbe gar nicht möglich war wenn ichs richtig verstanden habe Das passt dazu.

00:04:05: also der Gesetzgeber orientierte sich sehr stark an klassischer Industiarbeit.

00:04:10: Und die wenigen selbstständigen Frauen, die es gab, nämlich zum Beispiel in Behebamen für die galt dann wirklich eigenes Risiko.

00:04:16: Das war einfach damals so der gesellschaftliche Blick darauf und da sind wir jetzt siebzig Jahre weiter.

00:04:23: Da hat sich Gott sei Dank einiges geändert und das müssen wir jetzt wirklich in Gesetzesform bringen.

00:04:28: Hört sich ja dann so an, dass da eine Ungerechtigkeit, systematisch hast du eben schon gesagt, eine Ungerechtigkeit zwischen einem Beschäftigungsverhältnis und einer selbstständigen Tätigkeit ist.

00:04:39: Welche Erfahrungen bist denn mal Selbständige?

00:04:42: Und hast auch Mitarbeiterinnen?

00:04:44: Vielleicht kannst du ein bisschen was zu deinem Unternehmen sagen?

00:04:48: Also für mich war es so ich habe vor... Ich hab' im Jahr zwei tausend siebzehn habe ich meinen Betrieb gegründet.

00:04:54: Ich habe mein Meistertitel gemacht Entschieden, was mache ich denn eigentlich mit meinem Meistertitel?

00:05:01: Was will ich damit

00:05:01: machen?".

00:05:02: Und die meisten wollen natürlich gerne in eine Selbstständigkeit gehen.

00:05:05: Ich wusste damals schon kurz vor dreißig, dass ich unbedingt Kinder haben möchte und habe nicht gedacht, das ich mich entscheiden muss zwischen einem Business- und einem Baby.

00:05:15: Ich dachte, das sollte vereinbar sein.

00:05:17: Hab relativ schnell mit ... geschnitten.

00:05:19: Das gibt es, das ist so anscheinend noch nicht möglich.

00:05:22: vor fünf Jahren wurde dann die Kampagnen Mutterschutz für alle gegründet und ich dachte, dass sieht sich noch aus ja?

00:05:31: Ich sitze das noch aus bis sich hier was tut und es hat ja letztes Jahr im Herbst auch wirklich danach ausgesehen.

00:05:35: Es hatte den Koalitionsvertrag geschafft aber man hat das Gefühl auch politisch versandelt dieses Thema gerade wieder.

00:05:44: Ich hab dann damals mit meinem Geschäftspartner, mit Max Kein ausgemacht.

00:05:49: Dass ich die ersten paar Jahre in der Firma mitwirken werde und dann werde ich mich für ein, zwei Jahre Elternzeit zurücknehmen.

00:05:57: Dann ist mein Geschäftspardner leider krank geworden und hat damit erst mal da einen Strich durch die Rechnung gemacht.

00:06:03: Und ich habe dann die Firma alleine übernommen.

00:06:07: So ging die Jahre ins Land.

00:06:10: Dann hab ich gesagt, Mensch, aber irgendwann geht am Jahr auch die Zeit aus.

00:06:14: Ich wär dieses Jahr dreißig.

00:06:16: Für mich war vollkommen klar ... Ich kann das nicht mehr aussitzen bis es ein Mutterschutz für alle gibt.

00:06:20: und meine Eizellenreserve sagt auch was anderes.

00:06:24: Und deshalb war vollkom klar dass ich jetzt einfach mal nach mir schaue.

00:06:29: Ich frag mich nur, wir reden ganz oft darüber, dass wir junge Frauen Menschen motivieren möchten.

00:06:35: Und auch so wurde ich motiviert in der Meisterschule, mich selbst nicht zu machen!

00:06:38: Wir machen tolle Kampagnen im Handwerk, komm ins Handwerk mach dich selbstständig.

00:06:42: hier ist deine eigene Freiheit sei deiner eigenes Chefin und dann werden wir aber mit diesem unternehmerischen Risiko alleine gelassen und da fehlt es an Aufklärung.

00:06:51: also ich habe relativ schnell eine kranken Zusatzversicherung abgeschlossen weil ich gesagt habe was passiert denn wenn ich sechs Wochen krank bin?

00:06:58: was passiert danach?

00:07:00: Aber ich merke, da fehlt es an Aufklärung.

00:07:03: Und die gehört ja genau dahin, wo Frauen gründen?

00:07:06: Da möchte ich gleich noch mal darauf zurückkommen.

00:07:07: Du hast aber eben das Thema Politik hier auch angesprochen.

00:07:10: Jetzt kommt der Christian dann auch mit ins Boot.

00:07:12: Christian, wenn die politische Landschaft an dieser Stelle schon initiativ geworden ist ... Marin hat eben gesagt im Herbst sah's ja schon mal guter oder besser aus.

00:07:25: Wie ist denn diese Situation zwischen Selbstständigkeit und werdender Mutter politisch auf dem Tableau?

00:07:34: Zunächst mal, ich kann das, was Frau Kocker gesagt hat nur unterschreiben.

00:07:39: Sie hatte den schönen Satz gerade gesagt Deutschland möchte Kinder ja und nicht nur das.

00:07:45: Deutschland möchte auch junge Frauen die Betriebe gründen, Betrieb übernehmen von ihren Eltern und beides ist schwierig eben aufgrund der unterschiedlichen Regelungen, für die abhängig beschäftigten Frauen und für die selbstständigen Frauen.

00:07:57: ums ganz praktisch zu machen.

00:07:59: Ich will es mal etwas vereinfacht darstellen, wenn ich als angestellte Frau beschwanger werde – unabhängig davon ob ich jetzt Schwangerschaftsbedingter Arbeitsunfähigkeit habe oder Beschäftigungsverbot unterliege – dann bin ich immer zu hundert Prozent auch wirtschaftlich abgesichert.

00:08:14: Und das ist auch richtig und gut so!

00:08:15: Das ist gar keine Frage und das ist egal, ob es jetzt innerhalb der Schutzfrisse ist oder außerhalb der Schutzfrist.

00:08:20: Da sind bei selbstständigem Frauen eben anders Tatsächlich und hier ist es insbesondere die Zeit außerhalb der Schutzfrist.

00:08:26: Und das hat Frau Kogge ja auch angedeutet, in der es dann überhaupt keine Form der Absicherung gibt.

00:08:31: Es sei denn man hat entsprechendes Krankengeld oder Krank-Tagengeld abgeschlossen vertraglich dann aber mit entsprechenden Wartezeiten.

00:08:39: Was aus unserer Sicht auch aus Sicht der Hikapakplastik und auch ich will mal sagen gesellschaftspolitisch überhaupt nicht zu verstehen ist, dass wir zwar im Grundgesetz den besonderen Schutz von Familie und Ehe haben, dass aber sozusagen im Arbeitsrecht nicht gleich umgesetzt ist für Selbstständige.

00:09:03: Ich würde in einem Punkt durchaus leicht widersprechen wollen das das Thema versandet.

00:09:12: Wir arbeiten daran, dass es nicht passiert.

00:09:14: so möchte ich mal formulieren tatsächlich haben wir eine Formulierung Koalitionsvertrag dass die Bundesregierung sich vorgenommen hat für diese Legislaturperiode eine entsprechende Regelung, ähnlich der für Abherrich-Geschäftigte auch für Selbstständiges zu schaffen.

00:09:28: Wir führen Gespräche auf verschiedenen Ebenen als IKACA Klassik sowohl im Parlament also auch auf Ebene des Ministerial Dorokati und es geht langsam voran.

00:09:39: ich will jetzt mal ganz vorsichtig so ausdrücken

00:09:41: Das gibt ja zumindest einen Hoffnungsschimmer.

00:09:43: Ich will trotzdem das eine oder andere noch mal aufgreifen, was du eben auch gesagt hast.

00:09:49: Wenn wir

00:09:50: natürlich Verantwortung als Selbstständige uns angucken ist die Verantwortung für Mitarbeiter schafft?

00:09:56: Oder Mitarbeiterinnen hast du schon selber beschrieben da und für dich selbst und für das zukünftige Baby dann natürlich auch da.

00:10:06: wie gehst du denn mit so einem Thema Emotional um, weil es ja schon unterschiedliche Perspektive an der Stelle.

00:10:15: Ich glaube ... Niemand hat mich darauf vorbereitet wie das ist, schwanger zu sein und wie das sich anfühlt.

00:10:22: Ich hab einen sehr gesunden Lebensstil, ich mach viel Sport.

00:10:26: Und ich dachte, das schaffe ich doch easy!

00:10:28: Ich habe Geld zurückgelegt für meine Risikoschwangerschaft gespart.

00:10:32: Ich dachte, dass ich das Geld eher im dritten Drehmeister brauche Auf der Baustelle, wo mangelnde Hygiene herrscht – das sprich, wo ich ein Dixi-Clo habe.

00:10:46: Manchmal nicht mal mit einem Fußpedal um mir die Hände zu waschen musste ich mich übergeben.

00:10:50: Ich hab eine Seite von der Fassade gestrichen und dann hab' ich kurz gespuckt.

00:10:53: Dann hab', weitergestrichend Ich hab' mir einen Bett in mein Transporte reingebaut Ein kleines Klappbett Dass sich einfach mal kurz zwanzig Minuten Powernap machen kann Um danach wieder weiterzustreichen.

00:11:04: Das kann sich niemand vorstellen Und darauf hat mich auch niemand vorbereitet Und der auf jeden Fall kreativ ist, aber das hat mich ganz schön überkommen.

00:11:15: Das ist die eine Sache.

00:11:17: wie pack ich das physisch?

00:11:20: So körperlich ja genau.

00:11:22: und natürlich war ich auch ... Ich hab meine Gebindegrößen an Farben kleiner bestellt.

00:11:28: Ich habe sie abgefüllt.

00:11:29: Ich hab meinen Mitarbeitenden relativ schnell eingeweiht und gesagt, ich kann jetzt den Putzack nicht mehr heben.

00:11:36: Es liegt nicht daran dass ich faul geworden bin Und ich schaff das nicht mehr.

00:11:40: Ganz praktisch ist

00:11:40: ... Ich hab das Thema Gerüstbau komplett outgesourced, nur noch mit Gerüstbaubetrieben gearbeitet und selber keine Fassaden mehr eingerüstet.

00:11:50: Aber natürlich habe ich sehr viele Dinge gemacht die ich niemanden raten würde im Angestelltenverhältnis.

00:11:56: Da hätte ich schon längst gesagt, da bleibe ich zu Hause!

00:11:59: Und das ist die eine Sache körperlich, aber natürlich vor allem was macht es mit einem Mental?

00:12:05: Ich habe so oft einfach nur gedacht ich hab gerade nicht die Verantwortung wie sonst für mich selbst.

00:12:10: Ich habe die Verantwortung für ein zweites Lebewesen und ich habe unterschätzt wie unfassbar anstrengend es auch ein Lebewesens zu produzieren.

00:12:20: Ich habe Organe gebaut, ich meine es ist verrückt.

00:12:25: Ich hab mir einfach gesagt einen kleinen Menschen stelle ich gerade her und das kostet sehr viel Energie und das hat mir vorher einfach niemand so gesagt.

00:12:34: ja und ich hätte mir Ich hätte mir manchmal einfach gewünscht, dass ich auch mal rasten kann.

00:12:39: Ich glaube viele haben so eine romantisierte Vorstellung von Schwanger sein wie unglaublich schön es ist mit anderen Schwangeren zusammen in einem Café abzuhängen irgendwie einen Chailate zu trinken und sich zu überlegen, wie schön es jetzt ein Geburtsverbreitungskurs zu machen?

00:12:54: Ich habe manchmal so gehandelt überhaupt meine Gündtermine während meinen Kundenterminen noch einzuschieben.

00:13:00: Ich hatte mir selber von mir gewünschte, ich hätte mehr Freude daran empfinden können.

00:13:05: sehr lange gedauert, bis ich gesagt habe, dass sich schwanger werden möchte und kann finanziell.

00:13:12: Und dann war es für mich einfach gesundheitlich auch ein sehr langer Weg.

00:13:15: Ich hab' einfach sehr viel gesundheitlicheinstecken müssen!

00:13:20: Das fing an bei mir mit einer Diagnose auf einem schlechten Abstrich bei meiner Gönn, mit dem PAP-IIID-Abstrich und der Diagnosigebärmutterhalskrebs.

00:13:30: Dann hatte ich in Folge dessen eine Kornisation.

00:13:33: Das heißt, wir wurden fast zwei Zentimeter für meinen Gebärmutterhals weggeschnitten.

00:13:37: Ich wusste immer das Risiko einer Fähgeburt und Frühgeburt tragen.

00:13:41: Weil mein Gebärmuhterhaltsverkürzt ist ... Ich hatte ne Labroskopie.

00:13:46: Ich hab mehrmals mit Züsten entfernen lassen.

00:13:48: Ich hatte den Verdacht auf die Stildrehung meines rechten Eierstocks.

00:13:54: Als ich noch nicht schwanger geworden bin, habe ich dann noch eine Diagnose auf Hashimoto also ... in der Autoimmunerkrankung bekommen.

00:14:03: Und als das alles irgendwie ohnehin schon schwierig war und mental schon schwierig, wenn man so sehr einen Kinderwunsch hat ... Dann kommt es hinzu wie sich dann auf einmal die Realität anfühlt.

00:14:18: Wenn man dann endlich schwanger ist und er hat das endlich geschafft.

00:14:22: Ich habe mich dazu entschieden, einen Spender über die European Spermbank zu suchen.

00:14:26: Ich habe künstlich befruchten lassen eine Insemination und es hat geklappt und ich habe mich sehr gefreut.

00:14:33: aber meine Vorstellung war dass sich mich darüber noch viel mehr freuen kann.

00:14:38: Aber ich war so beschäftigt die letzten Monate damit mein Betrieb am Laufen zu halten mich um all das zu kümmern, was da drum herum liegt und Angebote zu schreiben auf der Baustelle zu sein, Kundentermine wahrzunehmen.

00:14:51: Das Ganze zu managen hat leider den ganzen so einen blassen Schimmer gegeben von dem, was es hätte sein

00:14:58: können.".

00:14:59: Das hört sich schon ein bisschen an wie Wechselbad der Gefühle also in allen Ebenen.

00:15:05: du hast ja mehrere Punkte angesprochen, das Thema Organisation in deinem Betrieb.

00:15:10: Das überhaupt zu schaffen.

00:15:11: und dann aber natürlich deine persönliche Gesundheit.

00:15:14: im Stichwort wie habe ich eigentlich eine persönliche Absicherung?

00:15:17: hast du vorhin auch schon mal ins Beifel gebracht?

00:15:21: Ich hab hier als Stichwirt in einer Studie gefunden, kranken Tagegeld mehrheitlich nicht bekannt also letztendlich Aufklärungsarbeit ist auch nicht da.

00:15:32: was hätte studiert denn an der Stelle gewünscht?

00:15:35: An Christian die Frage gleich danach, vielleicht können wir da auch in einen Trierlog direkt einsteigen.

00:15:43: Was kann die IKK oder die Sozialversicherung an der Stelle leisten um auch hier positiv Werbung zu machen?

00:15:55: Ja, ich hätte mir gewünscht nach sehr vielen Plakatkampagnen von das Handwerk vom ZDH etc.

00:16:00: auf denen wir dazu Frauen motivieren selbstständig zu machen dass man vielleicht aber auch über die Hürden spricht.

00:16:06: und das fängt an dabei wenn man sich selbstständisch macht ein Kredit zu bekommen und Frauen bekommen statistisch gesehen einfach sehr viel schwieriger einen Kredit bei einer Bank als Männer die gründen.

00:16:16: und desnächst ist natürlich die Absicherung durch den kranken Tagegeld.

00:16:20: Das ist am Ende nur ein kleines Kreuzchen in der Versicherung kostet in der Regel irgendwo zwischen fünf bis zehn Euro mehr und macht aber den großen Unterschied.

00:16:30: Und das kann ich ja nicht nur Frauen empfehlen, sondern ich kann es hier allen Selbstständigen empfehle eine Zusatzversicherung abzuschließen weil selbst wenn ich mir ein Bein breche oder einen Arm ist das nach sechs Wochen trotzdem nicht ausgeheilt.

00:16:44: also was mache ich dann nach sechs wochen?

00:16:47: Genau da greift es ein.

00:16:49: Und ich glaube, wir bräuchten dafür auf jeden Fall mehr Sichtbarkeit und Werbung.

00:16:53: Ich hätte mir das gewünscht in der Berufsschule oder auch in der Meisterschule.

00:16:57: Da gehört's hin, wo Menschen gründen?

00:16:59: Also letztendlich schon in der Ausbildung, wenn du Berufsschuhe ansprichst.

00:17:03: Und Meisterschuhe natürlich, wenn es darum geht sich aus selbstständiges Machen oder potenziell selbstständig zu werden.

00:17:10: Christian!

00:17:11: Ja, das ist eine Frage von Aufklärung tatsächlich.

00:17:15: Ich war selbst überrascht als ich hörte... Wie wenige Frauen, selbstständige Frauen die bei uns freiwillig versichert sind.

00:17:21: Auch die Option kann tatsächlich wählen jetzt noch unabhängig von der Frage ob ich krank werde nach dem neunvierzigsten Tag oder ab den weinvierzigsten Tag beziehe oder ab dem fünfzehnten Tag.

00:17:29: das wäre unsere unsere setzungsmäßige Regelung.

00:17:32: Ich kann jetzt nicht belastbar.

00:17:34: die Gründe dafür nennen.

00:17:35: ist dass eine wirtschaftliche frage?

00:17:36: ist das eine frage dass dazu wenig aufgeklärt wird?

00:17:39: Ich gehe davon aus, dass wir immer dann, wenn eine Frage die über sich aufgeschlossen wird, Frau Kogge sagt da mache ich das Kreuz in der richtigen Stelle.

00:17:44: Dass wir entsprechend informieren und aufklären darüber.

00:17:47: Das unterstelle ich.

00:17:47: aber Frau Kogo hat ja noch einen anderen wichtigen Punkt angesprochen.

00:17:54: wird am Ende auch nicht alleine Aufgabe der Krankenkassen oder der privaten Krankenversicherungsunternehmen sein.

00:17:58: Über diese Situation und über die Möglichkeiten, die es gibt noch aufzuklären – nicht umsonst hat ja die Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag eben nicht nur die Frage der versicherungswirtschaftlichen Absicherung sondern auch die Frage des Aufklärung sich ins Stammbuch geschrieben.

00:18:13: Und da komme ich nochmal auf das Thema Ratige VI und Schutz-Ehe und Familie.

00:18:18: Es ist letztlich ein gesamtgesellschaftliches Thema was angegangen werden muss.

00:18:21: Das ist eine Frage von Beratung face-to-face, Krankenkasse und freiwillig versicherte Haus ist aber auch etwas, was im Sinne einer Kampagne bekannt gemacht werden muss.

00:18:34: Und sehr beeindruckende Schilderungen Frau Cogge ihres Werdegangs und ihrer Herausforderungen die wir haben Die letzten Wochen und Monate.

00:18:44: Es gibt ja ein ganz spannendes Studie vom Institut für Mittelstandsforschung in Bonn die das Ganze so in harte Zahlen unterbricht.

00:18:51: Und das ist dann schon auch, wie ich finde sehr beeindruckend zu lesen, dass zum Beispiel zwei Drittel aller Frauen, die befragt worden sind in der Situation auf die Unterstützung ihrer Familie angewiesen waren also sowohl finanziell als auch in irgendeiner Form durch Beteiligung an Aufgaben vielleicht im Betrieb oder ähnlichem.

00:19:12: Über die Hälfte der Frauen musste an ihre Ersparnisse ran und musste auch sozusagen Absprüche in der Altersversorgung machen.

00:19:17: Das ist ja kein Thema, über das wir jetzt nur aktuell reden wollen, sondern es ist etwas was dann noch in der Zukunft wenn es um alterssicherung geht sicher auch eine Rolle spielt.

00:19:27: Und deshalb ich wiederhole mich Jane haben wir das Thema für uns als IKK-Klassik auch nochmal verstärkt auf die Appenda gesetzt und wollen die Kontakte, die wir haben tatsächlich nutzen mit dem Verein Mutterschutz für alle, den Sie angesprochen haben.

00:19:44: Frau Korge dann auch konsequent in die Politik zu tragen.

00:19:48: Es ist noch ein zartes Pflänzchen da bin ich bei Ihnen, Frau Kauge wir haben so bisschen Jochen und das sich da langsam.

00:19:53: was bewegt auch im Thema.

00:19:55: Ich möchte Flemmer einen Aspekt Christian noch dazu ins Gespräch bringen werden vorhin einmal über Beschäftigungsverbot von Frauen, die in Beschäftigungssituationen sind gesprochen.

00:20:05: Das steht ja gar nicht auf der Agenda, gerade für Selbstständige.

00:20:08: Also an der Stelle gibt es da etwas was geändert werden müsste oder vielleicht in der Pipeline ist?

00:20:17: Das ist glaube ich ein Knackpunkt in der Diskussion.

00:20:19: also wenn man in den Koalitionsfraktionen hat auch reingut.

00:20:21: Ich beziehe mich wieder darauf weil einen anderen Bezugspunkt habe ich im Moment nicht, weil aus dem Gesprächen auch auf parlamentarischer und Minister Ministerialdruckerteebene ist das noch nicht wirklich greifbarer, was damit gemeint ist.

00:20:35: Aber da geht es tatsächlich erst mal um die Schutzfrist.

00:20:38: Also Koalitionsvertrag sagt man möchte Regelungen schaffen, die sozusagen innerhalb der Schutzfrist dann zu einer vergleichbaren Absicherung führen.

00:20:44: Was heißt das?

00:20:45: Das ist vielleicht, dass Krankengeldoptionen nicht mit seventy Prozent sondern mit hundert Prozent auch bei Arbeitsverindung und so zu nennen aber der Knackpunkt im Moment noch nicht von der Regelung außerhalb des Schutzfrists sprechen.

00:21:00: Und auch da war ich überrascht, als wir unsere Daten ausgewährt haben das wir festgestellt haben bezogen auf die Angestellten andere Aushaltungsbildkeiten hatten wir nicht aber dass wir sozusagen außerhalb der Schutzfrist insgesamt im Schnitt achtzig Tage mit Beschäftigungsverbot haben bei angestellte Frauen.

00:21:18: Achtzig Tage außerhalb del Schutzfrist.

00:21:21: So jetzt kann ich das nicht eins zu eins auf selbstständige übertragen.

00:21:25: Das ist aufgrund der Situation, die Frau Kogia-Heinmögt geschildert hat sicher so nicht möglich.

00:21:29: Aber weil es doch feststellt, da scheint's Regelungsbedarf zu geben und die Gespräche, die ich führe, dann höre ich immer wieder, das wüsste man ja auch besprechen.

00:21:40: also Mutterschutz für alle hat das mit am Schirm.

00:21:42: Das ist in deren Konzept auch mittrinnen.

00:21:45: aber das wird immer erst mal gefragt achso sie wollen etwas, sie wollen nochmal eine Regelung außerhalb des Schutzes.

00:21:50: natürlich will ich eine Regelungen außerhalb der Schutzes Da gibt es ja nichts Vergleichbares.

00:21:55: Also das, was Rokko geschildert hat in dem Moment wo die selbstständige Unternehmene selbst zu der Einschätzung kommt ich kann es mir und meinem ungeborenen Kind nicht zumuten schwerer Lasten zu heben oder mit bestimmten Lacken zu arbeiten Dämpfer einzuatmen Ich arbeite nicht mehr weiter dann gibt es dafür Sticht auch keine Regelung.

00:22:13: Das ist so Und da setzt unser Konzept an indem wir sagen Wir wollen tatsächlich Die Möglichkeit schaffen Mutterschaftsgeld, Aushab der Schutzfrist auch im Falle von Arbeitsverhinderung.

00:22:27: Nicht nur Arbeits-, nicht nur chrongerheitsbedingte Arbeitsunfähigkeit sondern auch Arbeitsverhindernungen sozusagen zahlen.

00:22:34: Das ist sozusagen erstmal die Grundidee, die in unserem Konzept steckt was wir jetzt im Moment auch in die Politik tragen oder in die Verbände reintragen einfach um diesen, diesen blinden Fleck den wir sehen dann auch mit in die Diskussion zu bringen.

00:22:47: Ganz gute Aspekt hier.

00:22:49: Oder du hast eben Dämpfe und Lacke und solche Dinge auch ins Boot sozusagen gebracht.

00:22:53: Nun bist du ja Malermeisterin oder Malerin und Lackiererin im Ausbildungsberuf, an der Stelle ... Wie gehst du denn jetzt mit so einer Situation oder potenziellen Gefahr für dich und für dein ungeborenes Kind um?

00:23:09: Ich bin Tochter eines Sicherheitsingenieurs.

00:23:11: Das heißt Sicherheit war bei mir schon immer das A und O Und mein Papa hat mich da auch schon immer auf die Finger geklopft Und das ist absolut ... Egal wie auch unabhängig davon ist natürlich unser Körper, unser wichtigstes Gut im Handwerk.

00:23:26: Also das heißt persönliche Schutzausrüstung von der Brille bis zum Gehörschutz oder auch Atemschutz ist superwichtig aber natürlich noch mal was ganz anderes wenn man weiß man trägt ein Leben in sich und ich habe ganz viel mit Vollmaske gearbeitet.

00:23:42: Aber das sind natürlich auch Sachen.

00:23:44: Ich kann natürlich nicht dauerhaft und nicht über Stunden mit einer Vollmask gearbeiten weil es unglaublich anstrengend ist.

00:23:51: Und ich hab immer wieder nur gedacht, ich würde das nicht machen, wenn ich angestellt wäre und ich würde diese Risiken einfach niemand anderem zumuten.

00:24:02: Das ist natürlich auch, dass man kurzatmiger ist.

00:24:06: Man hat vielleicht auch mal ein Schwindelgefühl, wenn man auf dem Gerüst steht.

00:24:09: Trotzdem muss man da irgendwie jeden Tag einfach durch.

00:24:13: Na ja, muss man durchhört sich so an wie kostet was es wolle in Anführungsstrichen?

00:24:18: Nee, das nicht.

00:24:19: Also dafür haben wir ja die persönliche Schutzausrüstung.

00:24:21: aber ich bin definitiv über Grenzen gegangen.

00:24:23: Ich habe definitiv Dinge gemacht, die außerhalb meiner Komfortzone liegen und ich finde es einfach nur krass zu sagen zwanzig sechsundzwanzig ist es nach wie vor ein unternehmerisches Risikoschwanger zu werden.

00:24:36: Und auch die die Kranken des Krankentagegeldes natürlich eine tolle Sache.

00:24:42: Aber siebzig Prozent von meinem Lohn sind eben nur Siebzig prozent von meinem lohn Und dann wird das Ganze ja auch angerechnet auf die Zeit davor.

00:24:51: Das heißt, für Menschen, die vielleicht kein Fixgehalt haben sondern Einzelunternehmerinnen sind bzw sich jeden Monat ihr Gehalt auszahlen, wird es ja auch angerechnet.

00:25:01: Das heisst wenn sie dann vielleicht schon weniger gearbeitet haben oder sich weniger auszahlen konnten ist natürlich auch das minimiert.

00:25:08: und mal ganz abgesehen davon haben wir natürlich einfach laufende Kosten, wir haben Betriebskosten Wir haben eine Miete zu zahlen Und wer fängt das auf?

00:25:20: Dann ist es das Nächste, dass ich die letzten Jahre immer wieder ausgebildet habe.

00:25:24: Ich hab immer wieder Azubis rangezogen und meine Schäfchen ins Trockne gebracht.

00:25:29: Als ich jetzt aber wusste, daß ich definitiv mit der Schwangerschaft noch mal angehe, hab ich gesagt, ich kann keine Fall ausbilden, weil ich hab keine angestellte Meisterin.

00:25:39: Wer bildet sonst mein Azubi fertig aus?

00:25:41: Da is niemand!

00:25:43: Sonst müsste sich diese Person ja in einen anderen Betrieb vermitteln Und das kann nur ich vertraglich gesehen als Meisterin ausbilden.

00:25:52: Deshalb haben wir natürlich auch eine Verantwortung und man darf einfach nicht vergessen, Wir selbstständigen, wir schaffen Arbeitsplätze!

00:25:59: Wir bilden aus, wir gucken dass der Laden am Laufen hält aber wer hält uns am laufen wenn es gerade noch nicht mehr geht?

00:26:07: Noch mal so ein Aspekt Christian mit den ich gerne nochmal an dich geben möchte Was wäre dann das Einsatzgebiet ganz genau der IKK-Klassik aus Sicht einer Krankenkasse, hier gesetzlich auch mal unabhängig von rein nur politischen Aspekten aktiv zu werden?

00:26:28: Also wenn du die Frage ansprichst, welche Rechtsnauen geändert werden müssten.

00:26:33: Dann sind wir uns hier im Hauseinigen, dass es eine sehr komplexe Aufgabe ist sozusagen in ein Regelungssystem, was ausschließlich für Angestellte formuliert ist, Dinge reinzunehmen die dann auch selbstständig werden.

00:26:49: Also es geht um das Aufwendungsausweisgesetz Das ist sozusagen das Gesetz zum Mutterschutzgesetz Die beiden Gesetze die da wesentlich sind und sie sind ausschliesslich ausgerichtet auf Abhängig Beschäftigten.

00:27:01: Wir haben uns da auch mal juristischen Rat rein geholt und wenn wir der Auffassung machen, das ist recht systematisch schon sehr anspruchsvoll.

00:27:07: Aber Juristen haben gesagt, dass es geht!

00:27:08: Wenn man will, geht das ja?

00:27:10: Und das ist sozusagen eine unserer Jobs.

00:27:11: Ja, das is einer unserer Jobs auch in den Gesprächen gerade mit dem Ministerien Mut zu machen die Dinge auch anzugehen.

00:27:20: Es ist ne sehr komplexe Aufgabe.

00:27:21: aber es ist tatsächlich nicht einfach so zu sagen okay wir weiten jetzt den Schutz für Angestellte, weiten wir auch selbstständig beschäftigt aus.

00:27:27: Da gibt's ne ganze Reihe von Fragen die im Kontext zu klären sind.

00:27:31: Frau Kogge hat da auch allen zwei gerade noch angerissen.

00:27:34: Das ist das eine, das andere ist die Frage wie würde man es denn praktisch organisieren?

00:27:39: Also dass die Absicherung außerhalb der Schutzfrist so wie wir sie uns vorstellen.

00:27:45: Wobei Frau Kogen gesagt, ne Seventig Prozent reicht dann nicht.

00:27:48: Da gibt's na ja die Schwierigkeit ermöglicht also sehr unregelmäßige Einkünfte über die Monate, grade in kleineren Betrieben, Kleinsbetriegen.

00:27:57: Das kann man alles regeln.

00:27:58: Da kann man Regelungen schaffen, zum Beispiel längere Zeiträume zu berücksichtigen, wenn es durchschnittliche Ermittlungen geht, all diese Dinge.

00:28:05: Das ist auch nicht der Kern unseres Konzepts.

00:28:07: Auch die siebzig Prozent, die wir angenommen haben – das ist ein Parameter!

00:28:11: Auch den könnte man verändern.

00:28:13: Wir haben auch maximale Bezugdauer mit drin.

00:28:15: Auch da kann man überlegen wie kann ich das variieren um dann optimale Absicherung hinzukriegen?

00:28:21: Eine Voraussetzung, und das macht eigentlich schon die Logik unseres Konzepts deutlich haben wir auf jeden Fall mit reinformuliertes ist.

00:28:26: Die Voraussetzung dass eine Frau sich tatsächlich freiwillig versichert entweder bei uns oder in der Pädagogie fahren und dann auch die Option Geld bzw.

00:28:36: Tagengeld wählt.

00:28:37: Das wäre die Vorazusetzung damit die Zeit der Schutz was abgesichert ist und dann sagen wir okay darüber hinaus würde es dann finanziert aus.

00:28:46: Sie kennen die Umlagekasse U-Zwei bei der Mutterschaft und die U-I war Arbeitsunfähigkeit, also etwas was wir als Krankenkassen für die Arbeitgeber organisieren.

00:28:56: Wir haben dann einfach mal geschaut wie hoch ist eigentlich der Finanzierungsbedarf den ich habe wenn ich über die Absicherung von Selbstständigen auch außerhalb der Schutzfrist spreche?

00:29:07: Es gilt übrigens auch für die Zeit innerhalb der Schutzfristen Und da ist nur überrascht Ich sage es jetzt mal sehr provokativ mit Wie wenig Geld Hier eine Absicherung möglich wäre.

00:29:17: Frau Kocker hat die siebenundzwanzigtausend schwangeren Frauen angesprochen, Eingangs in ihrem Statement.

00:29:24: Wir haben gerechnet dass wenn wir Die Zeiten außerhalb der Schutzfrist absichern würden wollen dann würde das ungefähr hundertdreitzighundertvierzig Millionen Euro kosten.

00:29:35: und jetzt überlegt mal was für Summen wir sprechen teilweise ganz anderen zusammenhängen wenn es um Mütterrente geht und anderes, dass da geht's um so wie ein Vielfaches dessen sind.

00:29:46: So wir reden über ca.

00:29:47: hundert-achtens bis zu hundredfünfzig Millionen außerhalb der Schutzfrist.

00:29:50: im übrigen die Berechnung die ich für innehabe der Schutzrüstskennel stellen ungefähr ähnliches Volumen dar was auch logisch ist weil das zwei in siebzig Tage sind.

00:29:58: ja und wir reden ueber achtzig tage so haben wir es kalkuliert.

00:30:01: Wenn man das jetzt wenn man diese hundert und hundert achtenbeißig bis hundert vierzig Millionen mal her nimmt und würde sich aus der Umlagekasse zwei zusätzlich finanzieren Da ist der Umlagesatz bei uns im Moment Nullkommar Dreidrei.

00:30:14: Ja, dann wäre das eine Erhöhung des Umlgesatzes um Null Komma Null Acht Vier Punkte.

00:30:20: Das heißt ich beziehe die hundertdreisig bis Hundertvierzig Millionen zur Finanzierung auf ein Gesamtbruttoeinkommen in Deutschland, der abhängig beschäftigten von ungefähr Eins Komma Sechs Billionen Euro.

00:30:31: Das macht eigentlich deutlich wie wenig bedeutsam es finanzökonomisch gesamtgesellschaftlich ist.

00:30:38: Auf der einen Seite Wie wichtig aber Gesamtgesellschaft, wie es auch der anderen Seite ist.

00:30:43: Ja?

00:30:44: Denn Frau Korge sagt ich zitiere nochmal Wir sind vom System werden wir hängelassen und Deutschland möchte Kinder aber meinen nicht ja Und ich habe schon noch erkennt zu sagen, wir wollen noch Betriebsgründung betriebsübergnahmen durch junge Frauen Dann ist das eigentlich ein No-Brain Das steht überhaupt nicht in Frage.

00:30:58: Und trotzdem und das will ich dann In dem Kontext um das bisschen dann auch rund zum Arten zu sagen Trotzdem Ist eine schwierige politische Diskussion weil's immer darum geht mehr Geld auszugeben.

00:31:07: Wo kommt es denn her?

00:31:08: Es ist eine zulässige Belastung für Betriebe, auch wenn sie minimal ist.

00:31:11: Wir haben ja auch die Variante Steuerfinanzierung diskutiert.

00:31:14: Auch das ist für uns wäre das eigentlich mit Blick auf die gesellschaftliche Verantwortung die bessere Lösung.

00:31:21: Unser Verwaltungsrat hat gesagt okay wir machen es über die Umlage, es wäre aber opportun, wenn der Staat ein Teil oder das Engenze auch finanzieren würde.

00:31:29: Hundertdreißig Millionen aus dem Staatshaushalt bei den Summen, über die wir im Moment reden ist es tatsächlich wäre, das tatsächlich zu vernachlässigen.

00:31:36: Das ist der eine Hebel, den wir in Argumentation anwenden.

00:31:38: Der andere Hebel ist eben der mit Blick auf die Bedeutung für einen Wirtschaftsstand auch Deutschland.

00:31:43: Innovationen, Betriebsgründungen, junge Frauen anzureizen, tatsächlich auch in die Selbstständigkeit zu

00:31:48: gehen.".

00:31:49: Das war ja fast schon ein Play d'Orier und ich denke aber beeindruckende Zahlen... Auf der einen Seite, weil sie vergleichsweise niedrig sind in dem was wir sonst zu diskutieren oder auch lesen.

00:32:04: Was politisch ja bewegt wird.

00:32:07: auf der anderen Seite macht das vielleicht ein Stück weit Hoffnung aus deiner Sicht?

00:32:12: Ja sicher macht das Hoffnung also zu sehen dass die Zahlen eigentlich genau uns recht geben.

00:32:16: Herr Dr.

00:32:17: Komanker, dass eine Umlage von der U-Zwei möglich ist natürlich toll So, jetzt musst du es halt einfach nur weitergehen.

00:32:27: Ja.

00:32:27: Nun kann das ja noch ein bisschen Zeit auch ziehen oder ins Land gehen lassen?

00:32:33: Was würdest du aus deiner Sicht und mit deinen Erlebnissen in Anführungsstrichen anderen Frauen die selbstständig sind ... Und-oder langfristig Mutter werden wollen raten?

00:32:48: Ich würde Ihnen sagen lasst euch gut beraten von eurer Krankenkasse!

00:32:53: macht auf jeden Fall das Kreuzchen bei einer kranken Tagegeld, bei einer Zusatzversicherung.

00:32:59: Setzt euch damit auseinander!

00:33:01: Spart Euch auf jeden fall ein gutes Polster weil niemand weiß wann er betroffen ist von der Risikoschwangerschaft und es kann einen ereilen im ersten oder zweiten oder dritten Trimester.

00:33:13: Und werdet auf jeden Fall Mitglied von Mutterschutz für alle.

00:33:17: Denn nur so können wir Veränderungen sein und wir brauchen auch nicht nur Mütter, wir brauchen nicht nur Frauen oder Menschen die sich als Frau gelesen fühlen.

00:33:26: Wir brauchen alle Menschen, die das unterstützen weil genauso wie Herr Dr.

00:33:30: Korbanka gesagt hat es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem und Es ist schade dass es immer erst nur dann aufkommt wenn wenn es Menschen betrifft, wenn sie selbst betroffen sind.

00:33:42: Und deshalb würde ich mir wünschen, dass wir dafür einfach viel mehr Aufklärungsarbeit machen und begreifen, das uns alle

00:33:49: angeht.".

00:33:49: Wie könnte man denn an der Stelle ... Du hast vorhin das Thema Schule oder Berufsschule- und Meisterschule auch angesprochen?

00:33:56: Was könnte man dann an der Stelle noch tun?

00:33:59: Was können wir als Krankenkasse tun im Kontext Berufssschulen in einem Handwerk zum Beispiel oder Meisterschuhen im Handwerk?

00:34:07: Und was könntest du als Unternehmerin vielleicht mit Kontakt, mit Schulen oder Meisterschule tun?

00:34:13: Also ich hatte das Gefühl, dass sich eigentlich eine ganz gute Ausbildung hat in der Meisterschule.

00:34:18: Und trotzdem hat das echte Leben mich erst gekriegt als ich dann selbstständig war so ein bisschen wie einen Führerschein machen.

00:34:24: Das echte Fahren, das lernen sie erst auf der Straße und erst wenn ich jetzt retrospektiv darauf blicke denke ich mir warum war denn das Thema Versicherungen überhaupt sowieso nie ein Thema?

00:34:34: Ja also das fängt an bei einer Unternehmerhaftpflicht und geht weiter über eine Maschinenversicherung.

00:34:42: Ich finde, das sollte doch unbedingt mal eine Unterrichtseinheit wert sein.

00:34:46: Dass dazu ein Dozentin an die Meisterschule kommt und darüber aufklärt.

00:34:53: Ja, kann das nur unterscheiden!

00:34:55: Ich habe zwei Töchter, die inzwischen auch Ende zwanzig sind aber ich hab nicht zur Kenntnis genommen, dass sie irgendeine Ausbildungskontext sind.

00:35:01: Die hatten tatsächlich die Frage von Versicherung thematisiert worden.

00:35:04: Wir haben jetzt keine anfärktliche Ausbildung gemacht.

00:35:08: Aber durchaus auch kaufmännisch und universitär... Aber das war da kein Thema.

00:35:14: Insofern kann ich jetzt nur unterschreiben, was Frau Kauke sagt.

00:35:16: Das gehört dann mit auch in die Berufsschulen.

00:35:18: Wenn du mich frast Kai... Ich bin jetzt musikalisch ein bisschen weit weg von dem, was wir in Berufsschuhen machen als Politikschäfte.

00:35:27: Ich glaube, das wäre klassisch.

00:35:29: Aber mal dass heute entsprechende Informationspakete haben.

00:35:31: Wer mir jetzt die Kollegen aus dem Marketing wahrscheinlich sagen natürlich haben wir das.

00:35:34: also Das muss man machen, das muss man weitermachen.

00:35:36: Wir müssen die Schulen gehen, wir müssen entsprechend informieren und den Berufsschülern, Berufssschülern die Möglichkeit geben sich darüber zu informieren.

00:35:43: Da geht es nicht nur um Krankenversicherung, Frau Gauher hat es ja gesagt.

00:35:46: Also das ist Berufsunfähigkeit beispielsweise.

00:35:48: Es ist Aufflichversicherung Ähnliches.

00:35:52: da habe ich eben auch bei meinen Durchdretern gemerkt dass zwar dann Aufklärungsarbeit, die die Eltern geleistet haben und das kann eigentlich nicht sein.

00:35:57: Naja, das Thema Altersversorgung hast du ja vorhin auch noch mal angesprochen.

00:36:01: Ja, natürlich.

00:36:02: Dass der ja noch langfristiger betrachtet.

00:36:05: Aber man kann ja nicht früh genug damit starten.

00:36:07: Marianne ich habe nochmal eine Frage.

00:36:10: auf der einen Seite und du hast es vorhin in deinen Eingangsworten auch noch einmal gesagt Es besteht ja letztendlich ein Konflikt vielleicht auch ein Gewissenskonflikt oder ein realer Konflekt zwischen Frauen die einen Kinderwunsch haben.

00:36:23: auf der anderen Seite Ich möchte selbstständig sein und möchte selbständig arbeiten.

00:36:32: Gibt es den Konflikt wirklich oder wie siehst du das?

00:36:35: Ja, dieser Konflik ist absolut real!

00:36:38: Und ganz das betrifft mich und viele andere und auch Freunden von mir.

00:36:42: und auch wenn wir an Stammtischen zusammenkommen reden wir natürlich darüber und viele schieben ihren Kinderwunsch auf die lange Bank Und manchmal halt auch über den Punkt hinaus, dass das dann nicht mehr machbar ist.

00:36:55: Und geben diesen Wunsch auf und das finde ich sehr sehr sehr traurig also dass man sich überlegen muss gehe ich wieder zurück in eine angestellten Position und schließe meinen Betrieb oder schiebe ich diesen Wunscht noch länger auf?

00:37:10: friere ich vielleicht Eizellen ein?

00:37:14: All das sind Dinge, die sich Angestellte Frauen nicht stellen müssen.

00:37:18: Diesen Fragen und ich denke mir nach wie vor Mutterschutz ist kein Extra-Mutterschutz ein Recht.

00:37:25: Und damit ja auch keinen Ausschluss nur für Verangestellten herzuleiten sondern auch für selbstständige Freiberufliche oder wie immer tätige Frauen?

00:37:36: Ja ganz klar.

00:37:37: also einen und oder sollte es nicht geben.

00:37:39: okay

00:37:39: Wie geht's denn jetzt für dich weiter wenn du jetzt werdende Mutter bist?

00:37:43: Das ist eine gute Frage Kai.

00:37:45: Also ich muss sagen, mittlerweile bin ich im Kranken-Tagegeld in der Lohnfortzahlung, weil ich gemerkt habe es geht bei mir einfach nicht mehr.

00:37:58: Ich hatte einfach so starke Schwangerschaftsübelkeit die auch nicht besser wurde und ich habe sukzessiv meine Mitarbeitenden ausgestellt und mache de facto gerade gar nichts mehr außer mich auf meine Schwangerschaft vorbereiten, in meinen Geburtsvorbereitungskurs gehen und hab so langsam diesen Nestbautrieb.

00:38:18: Aber wie das wirklich weitergehen wird mit mir im Betrieb meiner GmbH?

00:38:21: Das kann ich dir aktuell gar nicht sagen weil meine Prioritäten haben sich wirklich verschoben.

00:38:26: Ich habe mir das so lange gewünscht Mutter zu werden Und ich möchte definitiv nicht mein Kind unmittelbar in eine Kita geben sondern ich möchte für mein Kind da sein.

00:38:38: Und wie sich das gestaltet und ob ich wieder zurück in einen angestellten Verhältnis gehe, wird es sich zeigen.

00:38:45: Also die Zukunft ist ein bisschen noch offen an der Stelle?

00:38:48: Ja!

00:38:50: Wir haben in der Vergangenheit immer das Thema ein Mythen-Check gemacht.

00:38:54: Den würde ich gerne heute auch nochmal wieder aufgreifen wollen.

00:38:57: Mein erster Mythos ist Mutterschutz für Selbstständige.

00:39:00: ist ein Nischenthema dass nur wenige Frauen betrifft.

00:39:03: deshalb können sie auch selbst vorsorgen.

00:39:07: Ja, beim Nischenthema sind wir dann halt wieder bei dem Thema.

00:39:10: erst wenn es mich trifft betrifft's mich.

00:39:12: Ist das denn wirklich ein Nischenthema?

00:39:15: Ich finde ist gehört absolut aufs Tableau und gerade jetzt im Handwerk muss man ganz klar sagen jeder fünfte Betrieb wird von einer Frau geführt und genau darüber müssen wir sprechen und es sollte kein Nischentehmer sein sondern wir sollten es aus dem Schatten rausholen und eben des Spotlight geben was es braucht.

00:39:34: Christian Der Mutterschutz für Selbstständige rund um die Geburt reicht nicht aus.

00:39:41: Wir reden nicht über die medizinische Betreuung, wir reden tatsächlich über die wirtschaftliche Absicherung und da haben wir gerade festgestellt ... Das ist kein Mütter aus der Mutterschutz-für-Selbstständigen nicht ausreichend.

00:39:52: Das fängt bei Regelungen innerhalb der Muttermutterschutzfrist an aber geht weiter auch über hinaus.

00:39:58: Da kann ich nur noch mal wiederrunden.

00:40:00: Wir versuchen das in der Politik zu platzieren sind dann, glaube ich auch ganz vorsichtig die ersten Schritte gemacht auf einen guten Weg.

00:40:09: Ich glaube eine der größten Sachen, die niemand oder sie ganz viele da draußen nicht wissen wenn ich mit Frauen gesprochen habe, die angestellt sind ist alleine dass die sechs Wochen Vorgeburt und acht Wochen Nachgeburt das natürlich Also die sechs Wochen davor einfach nicht denkbar sind.

00:40:27: Das heißt, ich muss mit meiner Kugel noch so lange auf der Leiter oder auf dem Gerüst stehen und das kann sich überhaupt niemand vorstellen.

00:40:34: und deshalb müssen wir darüber sprechen weil dass so viele Menschen einfach gar nicht wissen und auch wenn wir über die acht Wochen danach sprechen muss man ja sagen es ist sehr toll dass es irgendwelche Fristen gibt aber jeder Körper ist anders und jede Körper braucht unterschiedlich viel Ruhe und Heilung Und muss sich generieren nach einer Geburt.

00:40:53: Ich denke, deshalb kann man nicht alles immer nur an Fristen und einem Regelwerk

00:40:58: festmachen.".

00:40:59: Es gibt ja tatsächlich auch dieses Rechtsinstitut dass ich den Mutterschutzbeschäftigungsverbot auf bis zu ein Jahr nach der Geburt ausdehnen kann in dem Moment wo ich während der Stillzeit bestimmten Expositionen ausgesetzt bin die dazu führen können, dass das Kind beziehungsweise den Muttermilch dadurch geschädigt werden.

00:41:15: Also wir haben ja tatsächlich auch Regelungen – auch das wieder nicht für Selbstständige sondern für Angestellte.

00:41:20: richtiger Weise wenn ich im bestimmten Betiem arbeite durch bestimmten Schaffstoffen ausgesetzt bin, was dann das Beschäftigungsverbot auf bis zu ein Jahr nach der Bebrut ausgedeht werden kann.

00:41:29: also das richtigerweise.

00:41:31: aber auch das ist etwas.

00:41:33: man Frau Korge sagt mal reden nicht über Fristen.

00:41:35: Ja auch das is ne Frist Aber es macht deutlich nochmal, wie weitgehend richtigerweise das für Angestellte geregelt ist.

00:41:44: Und auch hier gibt es keine Lösung fürs

00:41:46: Selbstständigen.".

00:41:47: Und um da noch mal ganz kurz vielleicht ein Bild einfach so von der Kollegin von mir hervorzurufen die einfach nach acht Wochen mit dem Maxi Kosi wieder aufs Gerüst gegangen ist und sich in ihrer Mittagspause einen leeren Farbeimer umgedreht hat und ihr Kind angelegt hat, um es zu stillen – Auf der Baustelle zwischen Staub, zwischen Dreck und zwischen Alldem!

00:42:07: Und natürlich ist es toll, wenn Menschen eine familiäre Absicherung haben und die Hilfe in Anspruch nehmen können.

00:42:13: Aber nicht jede Frau hat dieses Glück!

00:42:17: Dann muss man gucken wo man bleibt und man muss einfach sehen dass man sein unternehmerisches Risiko minimiert.

00:42:22: und ich glaube das müssen wir viel mehr zeigen und auch die Menschen die in den sozialen Medien unterwegs sind müssen da vielmehr als Influencerinnen agieren und zeigen, dass es einfach Zeit ist, dass sich was verändert.

00:42:36: Ich bin auch froh, mit zwei Männern heute über dieses Thema hier diskutieren zu dürfen und zu sehen.

00:42:41: Es betrifft uns eben alle!

00:42:43: Und es ändert sich nur was wenn wir aufstehen und einstehen... ...und anderen eine Stimme geben.

00:42:48: Das ist ja fast auch schon ein Abschlussplay d'Aurier aber ich...ein habe ich trotzdem noch.

00:42:54: Hau raus!

00:42:55: Selbstständigkeit bedeutet auch volles Risiko.

00:42:58: Aber darf es ein Risiko sein Mutter werden zu wollen?

00:43:01: Also das ist die Gegenfrage.

00:43:04: Super Antwort Ich dem ist nichts hinzuzufügen, Christian.

00:43:08: Doch ich gerne wenn noch was hin zuzufügen, ich lese davon nix im Grundgesetz.

00:43:11: also ich sehe nicht dass sozusagen Mütter weniger Schutz genießen sollten als Angestellte.

00:43:17: ja insofern Ist Selbstständigkeit natürlich ein anderes Wirtschaftlichste Risiko als angestellt zu sein.

00:43:22: Ja aber das berührt ja nicht die Frage wie schützt sich denn und wie soll Gesamtgesellschaftlich für eine Lösung auch verselbstständig gerade während der Zeit der Schwangerschaft und nach der Geburt?

00:43:32: Zum Abschluss die Frage an euch Wenn ihr ein Fazit des heutigen Vormittages oder unseres Gesprächs ziehen wollt und mit Blick auf die Zukunft, was zu regeln ist.

00:43:43: Was wäre das Fazit?

00:43:44: Christian, jetzt fange ich mal mit dir an!

00:43:46: Ja gerne, danke Kai.

00:43:48: Das Fazit für mich... Wir haben das Thema jetzt einen dreiviertel Jahr auf dem Tapet.

00:43:52: wir haben das intensiv bei uns auch im Verwaltungsrat beraten mit einer klaren Positionierung Und ich bin zuversichtlich dass es uns gelingt jetzt noch in der laufenden Legislaturperiode aufgrund unserer Kontakte, die wir haben das Thema zu bewegen und ganz wichtig für uns ist.

00:44:09: Auch das haben wir jetzt gelernt in den letzten Wochen und Monaten das gemeinsam zu tun mit Betroffenen.

00:44:13: Und da denke ich am Unterschutz für alle EV.

00:44:15: was Kock-Kock angesprochen hat dann bin ich auch im engen Austausch mit der Johanna Röhe, die da ja sehr aktiv ist als Vorsitzender dem Verein.

00:44:22: Ich bin zuversichtlich dass wir in den nächsten Monaten das Thema wenn wir es weiter bewegen noch deutlicher als Problemen der Politik bewusst machen können und auch müssen.

00:44:33: Ich fand es heute einen ganz, ganz tollen Austausch.

00:44:37: Ich freue mich, dass die IKK einfach hier ein großer Unterstützer ist und dem Ganzen auch das Rampenlicht gibt, das es verdient hat!

00:44:45: Wie gesagt... Ich möchte noch mal darauf Bezug nehmen, dass es seit two-und-fünfzig dieses Gesetz für Angestellte gibt.

00:44:52: Es gibt an Mutterschutz und ich bin einfach nach wie vor schockiert, das es das zwanzig sechszwanzig nicht gibt Und ich hoffe einfach und cross my fingers Das ist einfach nicht mehr so lange dauert und dass sich hoffe, dass mein Kind eine andere Zukunft vorfindet als ich sie vorgefunden habe.

00:45:10: Vielen Dank für das Gespräch für eure Hinweise, die ihr gegeben habt zu entsprechenden Themen.

00:45:21: Wir wünschen dir natürlich für deinen Kind und natürlich für dich selbst nur das Beste, beste Gesundheit logischerweise aber auch eine wunderbare Zukunft!

00:45:32: Vielen Dank fürs Gespräch.

00:45:33: Vielen lieben Danke dass ich deine Gäste sein durfte.

00:45:37: Danke

00:45:38: schön dabei zu sagen danke

00:45:39: Ja, das war's für heute.

00:45:41: In Kürze erscheint die nächste Folge von Alles Geregelt.

00:45:44: Vielleicht haben Sie ein paar Minuten Zeit uns in Ihrer Podcast-App zu bewerten und wenn sie Fragen, Lob, Kritik oder Themenvorschläge haben schreiben Sie uns gerne an.

00:45:55: allesgeregelt at ikkclassic.de Oder auf den Social Media Kanälen sind wir auch gut zu finden!

00:46:04: Vielen Dank bis zum nächsten Mal.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.